Kein Scherz: Bitcoin (BTC)-Hacker legt Johannesburg (Südafrika) lahm!

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Einem Hacker ist es gelungen, die digitale Infrastruktur der südafrikanischen Stadt Johannesburg lahmzulegen – im Gegenzug zur Wiederfreischaltung verlangt der Hacker Bitcoin (BTC).

Nicht selten setzen Hacker spezielle Trojaner ein, um von unbescholtenen Computernutzern anonym übers Internet Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen zu erpressen. Die Digitalwährungen werden vor allem aufgrund ihrer (Pseudo-)Anonymität gewöhnlichen Bankkonten vorgezogen. Was allerdings weniger häufig vorkommt ist, dass es einem Hacker gelingt, mit einer solchen Software die digitale Infrastruktur einer ganzen Stadt lahmzulegen. Genau das passierte aber vor wenigen Tagen in Johannesburg, Südafrika.

Zahlreiche Computer des digitalen Stadtnetzwerks von Johannesburg wurden mit einer Schadsoftware infiziert, welche 4 Bitcoin (aktuell ca. €32.000), im Gegenzug zur Wiederfreischaltung der Computer verlangte.

Dem Mitglied des Stadtrats Funzela Ngobeni zufolge gelang es den Hackern, Kontrolle über das städtische Computer-System zu bekommen. Nun werde alles daran gesetzt, die Schadsoftware wieder von den Computern zu spülen:

“Die Stadt wird den Forderungen nach Bitcoin nicht klein beigeben. Wir sind zuversichtlich die volle Funktionalität wieder herzustellen”, so Ngobeni.

Bisher gelang es forensischen Computerexperten bereits ca. 80% des Trojaners zu beseitigen. Die Erpressungssoftware infizierte das Rechnungs- und Zahlungssystem der Stadt und machte es Bürgern unmöglich, ihre Rechnungen zu bezahlen, was Offizielle dazu veranlasste das Geld in bar einzutreiben.

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