KFC Venezuela akzeptiert Dash vorerst doch nicht als Zahlungsmittel

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KFC dementiert Gerüchte, dass sie planen Dash als Zahlungsmittel anzunehmen. | © Altcoinbuzz.io

KFC hat Gerüchte dementiert, denen zufolge die Restaurant-Kette bald in Venezuela Dash als Zahlungsmittel akzeptiere. Dash Merchant Venezuela entschuldigte sich daraufhin für die Verbreitung von missverständlichen Informationen.

Die amerikanische Fast Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) wird die Kryptowährung Dash vorerst doch nicht als Zahlungsmittel in ihren venezolanischen Filialen akzeptieren. Dies hatte die spanischsprachige Krypto-Nachrichtenseite CryptoNoticas am Montag berichtet. Sie zitierte dabei Antonio Sampayo, den CEO von KFC Venezuela.

Vorschnelle Erfolgsmeldung

Am 7. Dezember hatte Mark Mason, Medien- und PR-Direktor bei DashNews, noch auf Twitter verkündet, dass eine KFC-Filiale in der venezolanischen Hauptstadt Caracas bald auch Zahlungen in Dash entgegen nehme. Weitere 24 Restaurants würden folgen, so die Meldung.

Diese Informationen hatte auch das Wirtschaftsmagazin Forbes am selben Tag aufgenommen und verbreitet. Es berief sich dabei auf Alejandro Echeverría, Mitgründer von Dash Merchant Venezuela. Diese Organisation möchte Unternehmen in dem südamerikanischen Land die Nutzung von Dash näher bringen.

„Die Dash-Bewegung breitet sich aus und wächst schnell in Venezuela. Zuerst waren es Imbisswagen und kleine Familienbetriebe, die begannen, Dash als Zahlung anzunehmen. Nun ziehen wir etabliertere Unternehmen an“, so Echeverría gegenüber Forbes.

Am Montag veröffentlichte Dash Merchant Venezuela eine offizielle Entschuldigung wegen der Fehlinformationen bezüglich KFC. Man befinde sich tatsächlich im Austausch mit der Restaurant-Kette, habe allerdings bislang noch keine Zusage erhalten. Anderslautende Meldungen „reflektierten unseren Optimismus anstatt des jetzigen Standes“, so das Entschuldigungsschreiben. Auch der Forbes-Artikel wurde inzwischen überarbeitet.

Dash-Land Venezuela

Trotz dieses kleinen Rückschlages hat Dash in Venezuela eine beispiellose Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Über 2.400 Händler akzeptieren dort die beliebte Kryptowährung, darunter auch das international verbreitete Sandwich-Restaurant Subway. Inzwischen ist Dash in Venezuela sogar beliebter als Bitcoin (BTC).

Sicherlich hat die Hyperinflation in dem Land einen großen Teil dazu beigetragen. Der Dash-Preis mag seit dem Allzeithoch um über 95% gesunken sein, doch das ist noch harmlos gegenüber dem Wertverlust der Landeswährung Souveräner Bolívar. Der Internationale Währungsfond rechnet für 2018 mit einer Inflationsrate von einer Million Prozent.

Ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis alle Unternehmen in Venezuela auf Kryptowährungen umsteigen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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