Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Krypto-News: Blockchain-Lizenz, Optionshandel und neue Ethereum-Risiken

    KI-generiert
    21.10.2026 125 mal gelesen 5 KommentareGoogle-News
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Der Kryptomarkt wird institutioneller: Die Boerse Stuttgart Group erhält laut FinanzBusiness als erste europäische Börsengruppe eine DLT-Lizenz für Blockchain-basierten Handel und Abwicklung. Gleichzeitig baut JPMorgan seine Blockchain-Infrastruktur aus und bringt den einlagenbasierten JPM Coin ins Ethereum-Mainnet.
    Auch für Privatanleger entstehen neue Handelsmöglichkeiten: Blockchain.com startet Optionshandel für berechtigte Nutzer auf Bitcoin, Ether, Solana und weitere Kryptowährungen. Die Optionen laufen zunächst bis zu einer Woche, werden in USDC vorausbezahlt und der maximale Verlust entspricht damit der gezahlten Prämie.
    Ethereum steht derweil unter Druck: Ein dem Drift-Protocol-Exploit zugeordnetes Wallet transferierte 25.700 ETH im Wert von rund 61 Millionen Dollar zu Tornado Cash. Sinkende Staking-Renditen, starke ETF-Abflüsse und Zinssorgen belasten zusätzlich den Kurs, der rund 12 Prozent unter dem Stand von vor zwei Wochen liegt.
    Ein weiteres langfristiges Thema ist die Sicherheit von Bitcoin gegenüber Quantencomputern. Die neu gegründete Quantum Alliance zählt 6,04 Millionen Bitcoin mit bereits offengelegtem öffentlichem Schlüssel und arbeitet an Standards für Migration, Wallet-Schutz und Post-Quanten-Kryptografie. Ein leistungsfähiger Quantenrechner existiert bislang nicht, mögliche Risikofenster bleiben Modellrechnungen.
    Der Pressespiegel zeigt: Blockchain entwickelt sich vom Experimentierfeld zur Finanzinfrastruktur. Regulierte Börsen, Banken und Handelsplattformen treiben die Verbreitung voran, doch mit der wachsenden Bedeutung steigen auch die Anforderungen an Anlegerschutz, Geldwäscheprävention, sichere Verwahrung und technische Zukunftsfähigkeit.

    Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie rasant sich der Kryptomarkt weiterentwickelt: Während die Börse Stuttgart eine europäische Blockchain-Pionierrolle beansprucht und JPMorgan seinen Einlagen-Token auf Ethereum bringt, sorgen neue Handelsangebote, verschobene Exploit-Gelder und die Debatte über Quantenrisiken für zusätzliche Spannung.

    Werbung

    Boerse Stuttgart Group erhält als erste europäische Börsengruppe Blockchain-Lizenz

    Die Boerse Stuttgart Group hat laut FinanzBusiness eine DLT-Lizenz für Handel und Abwicklung erhalten. Damit ist sie nach eigenen Angaben die erste europäische Börsengruppe mit einer entsprechenden Blockchain-Lizenz und sieht sich als Vorreiter.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Die Lizenz betrifft den Handel und die Abwicklung auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie. FinanzBusiness stellt die Genehmigung als wichtigen Schritt für die weitere Nutzung von Blockchain-Strukturen im Börsenbetrieb dar.

    Zusammenfassung: Die Boerse Stuttgart Group verfügt laut FinanzBusiness über eine DLT-Lizenz für Handel und Abwicklung und bezeichnet sich als Vorreiter.

    Blockchain.com startet Optionshandel für berechtigte Nutzer

    Yellow.com berichtet, dass Blockchain.com den Optionshandel innerhalb seines Trading Accounts gestartet hat. Berechtigte Nutzer sollen damit kurzfristige Marktmeinungen zur künftigen Entwicklung der Kryptomärkte handeln können.

    Die neue Funktion ist in die Consumer-App integriert. Nutzer wählen ein Verfallsdatum, einen Zielkurs und das Handelsvolumen; anschließend setzt Blockchain.com diese Marktsicht automatisch in den passenden Call oder Put um.

    „Optionen bieten Tradern eine zusätzliche Möglichkeit, auf ihre Markterwartung zu setzen, doch bei vielen Anbietern und Apps ist die Nutzererfahrung schwer durchschaubar“, sagte Taro Ugen, VP Consumer bei Blockchain.com.

    Zum Start können berechtigte Nutzer Kauf- und Verkaufsoptionen auf Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Solana (SOL), Hyperliquid (HYPE), Avalanche (AVAX), XRP und TRON (TRX) erwerben. Realtime-Marktpreise werden direkt in der Trading-Ansicht angezeigt.

    Die Trades werden im Voraus in USDC aus dem Blockchain.com Trading Account hinterlegt. Da Nutzer Optionen kaufen und nicht auf Margin handeln, entspricht die im Voraus gezahlte Prämie dem maximal möglichen Verlust.

    Die Optionen sind zunächst mit Laufzeiten von bis zu einer Woche verfügbar und müssen bis zur Fälligkeit gehalten werden. Das Angebot steht berechtigten Nutzern in unterstützten Jurisdiktionen zur Verfügung und unterliegt den jeweils geltenden Gesetzen und regulatorischen Anforderungen.

    Blockchain.com wurde 2011 gegründet und hat nach Angaben aus dem Beitrag über 95 Millionen Wallets sowie 44 Millionen verifizierte Accounts. Das Unternehmen unterstützt demnach Krypto-Transaktionen im Volumen von mehr als 1,1 Billionen US-Dollar, ist in mehr als 70 Jurisdiktionen aktiv und bietet unter anderem Self-Custody-Lösungen und institutionelle Services an.

    Zusammenfassung: Blockchain.com bietet berechtigten Nutzern Optionshandel auf sieben Kryptowährungen an. Die maximale Verlusthöhe entspricht der im Voraus gezahlten Prämie.

    Ethereum: Exploit-Wallet transferiert 25.700 ETH zu Tornado Cash

    Nach Angaben von Börse Express hat ein Hacker-Wallet am Dienstag Ethereum im Wert von rund 61 Millionen Dollar in den Mixer Tornado Cash transferiert. Die Adressen werden dem April-Angriff auf Drift Protocol zugeordnet und waren zuvor etwa zwei Monate ruhig geblieben.

    Innerhalb von etwa zwei Stunden flossen 25.700 ETH in den Mixer. Die Einzahlungen erfolgten in Paketen von 100 ETH sowie kleineren Einheiten von 10 ETH, die den festen Pools von Tornado Cash entsprechen.

    Bereits am 23. und 24. Juli waren gut 23.000 ETH in denselben Mixer transferiert worden. In den 71 dem Angreifer zugeordneten Adressen lagen nach den aktuellen Transfers noch rund 81.500 ETH im Wert von gut 198 Millionen Dollar.

    Der Angriff auf die Solana-basierte Plattform hatte im April rund 295 Millionen Dollar erbeutet. Ein großer Teil der Beute wurde anschließend getauscht und auf Ethereum überbrückt.

    AngabeWert
    Transfer zu Tornado Cash25.700 ETH
    Wert des aktuellen Transfersrund 61 Millionen Dollar
    Noch gehaltene ETHrund 81.500 ETH
    Wert der noch gehaltenen ETHgut 198 Millionen Dollar
    Dem Angreifer zugeordnete Adressen71
    Schaden des April-Angriffsrund 295 Millionen Dollar

    Gleichzeitig meldet Börse Express eine sinkende Staking-Rendite. Ende September waren laut Bitwise 43,8 Millionen ETH gestaked, knapp 36 Prozent des Angebots; die durchschnittliche Rendite fiel auf 2,63 Prozent nach 2,81 Prozent im Vorquartal.

    Die Netto-Zuflüsse ins Staking lagen im dritten Quartal bei knapp 2 Millionen ETH. Über 96 Prozent der Rendite stammten aus neu ausgegebenen ETH, während die Netzwerkerlöse auf rund 40,6 Millionen Dollar sanken.

    Zusätzlicher Druck kam laut dem Bericht von Makrodaten und Fondsabflüssen. Nach US-Inflationsdaten vom 14. Oktober von 3,7 Prozent statt erwarteter 3,6 Prozent verloren die US-Ether-ETFs in der Woche bis zum 16. Oktober rund 320 Millionen Dollar; am 19. Oktober kamen gut 103 Millionen Dollar Abflüsse hinzu.

    Ethereum notierte zur Mittagszeit bei etwa 2.385 Dollar und damit rund 12 Prozent unter dem Stand von vor zwei Wochen. Am 6. Oktober hatte der Kurs noch bei 2.721 Dollar gelegen. Als nächster wichtiger Termin wird das Fed-Treffen am 27. und 28. Oktober genannt.

    Zusammenfassung: Ein Exploit-Wallet transferierte 25.700 ETH zu Tornado Cash. Parallel belasten sinkende Staking-Renditen, ETF-Abflüsse und Zinssorgen den Ethereum-Markt.

    Quantum Alliance warnt vor langfristigem Risiko für offengelegte Bitcoin-Schlüssel

    CryptoTicker berichtet über die Gründung der Quantum Alliance durch neun Blockchain-Unternehmen am 15. Oktober 2026. Nach der Zählung der Allianz liegen 6,04 Millionen Bitcoin in Adressen, deren öffentlicher Schlüssel dauerhaft sichtbar ist.

    Die Allianz versteht sich als offenes Standardgremium für Post-Quanten-Sicherheit. Sie soll definieren, was „quantenbereit“ bei einer Blockchain, einer Wallet und einem Verwahrer bedeutet, und ein Prüfverfahren dafür entwickeln.

    Zu den genannten Mitwirkenden gehören laut CryptoTicker Quantus, Postquant Labs, die Midnight Foundation, Keystone, Abelian und Hacken. Der Branchendienst TFTC nennt zusätzlich American Fortress, Intmax und The Vault.

    AngabeWert
    Gründung der Quantum Alliance15. Oktober 2026
    Bitcoin mit offen liegendem öffentlichem Schlüssel6,04 Millionen Bitcoin
    Anteil am Umlauf30,2 Prozent
    Frühestes Modellfenster für einen kryptografisch relevanten QuantenrechnerMärz 2028
    Geschätzte physische Qubitsunter 500.000
    Zusage eines Konsortiums15 Millionen Dollar

    Die Zahl von 6,04 Millionen Bitcoin stammt laut dem Bericht aus einer Blockchain-Auswertung. Gezählt werden Coins in Ausgängen, deren öffentlicher Schlüssel bereits dauerhaft auf der Blockchain sichtbar ist; TFTC nennt 6,04 Millionen BTC oder 30,2 Prozent des Umlaufs.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wiederverwendung von Bitcoin-Adressen. Solange nur eine Adresse bekannt ist, bleibt der öffentliche Schlüssel verborgen; bei der ersten Ausgabe wird er durch die Signatur offengelegt. Mehrfach genutzte Adressen mit verbleibenden Guthaben gelten daher als besonders relevant für die Risikobetrachtung.

    CryptoTicker verweist außerdem auf frühe Guthaben aus dem Jahr 2009, die in Pay-to-Public-Key-Ausgängen liegen. Diese Coins haben sich seit Jahren nicht bewegt und könnten teilweise dauerhaft unzugänglich sein, weil die Schlüssel verloren sind.

    Die Quantum Alliance arbeitet an vier Themenfeldern: der Migration bestehender Blockchains, Post-Quanten-Zero-Knowledge-Verfahren, Wallet-Sicherheit und blockchainübergreifender Verträglichkeit. Die Allianz kann Anbieter jedoch nicht zur Migration zwingen.

    Eine Arbeit von Google Quantum AI vom 30. März 2026 senkte laut dem Bericht die Schätzung der benötigten physischen Qubits für einen Angriff auf die von Bitcoin genutzte Kurve secp256k1 auf unter 500.000. Ein Quantenrechner dieser Art existiert bislang nicht.

    Zwei Mitwirkende der Allianz nennen in einem Modell den März 2028 als frühestes Fenster für einen kryptografisch relevanten Quantenrechner. CryptoTicker betont, dass es sich dabei um eine Modellrechnung und nicht um einen festen Termin handelt.

    „In Zukunft wird Post-Quanten-Kryptografie einfach Kryptografie heißen, und alles andere steht im Museum“, sagte Christopher Smith, Gründer und Chef des Allianz-Mitglieds Quantus.

    Für Bitcoin wird im Beitrag BIP-360 als möglicher Weg für eine Soft Fork genannt. Der Vorschlag beschreibt einen Ausgabetyp namens Pay-to-Merkle-Root, der den öffentlichen Schlüssel länger aus der Blockchain heraushalten soll.

    CryptoTicker rät Nutzern, für jeden Eingang eine frische Empfangsadresse zu verwenden und mehrfach genutzte Auszahlungsadressen bei Börsen und Diensten zu prüfen. Vor einer Migration sollen zudem die Wiederherstellungsphrase gesichert und Zeitpunkt, Adresse, Betrag und Kurs dokumentiert werden.

    Zusammenfassung: Die Quantum Alliance zählt 6,04 Millionen Bitcoin mit offengelegtem öffentlichem Schlüssel. Ein Quantenrechner, der daraus private Schlüssel berechnen könnte, existiert bislang nicht; die Allianz arbeitet jedoch an Standards, Migration und Wallet-Sicherheit.

    JPMorgan stellt JPM Coin im Ethereum-Mainnet bereit

    CoinDesk berichtet, dass JPMorgan den JPM Coin im Ethereum-Mainnet bereitgestellt hat. Der Token repräsentiert Dollar-Einlagen bei der Bank und steht institutionellen Kunden zur Nutzung zur Verfügung.

    Die Bank wählte Ethereum laut dem Bericht wegen der höheren Liquidität im Vergleich zu konkurrierenden Netzwerken und wegen der bestehenden Nutzung durch institutionelle Kunden. Die Bereitstellung erweitert JPMorgans Blockchain-Aktivitäten über das private Kinexys-Netzwerk und das Ethereum-Layer-2-Netzwerk Base hinaus.

    „Die erstmalige Ausgabe von JPM Coin zunächst auf Base und jetzt auf Ethereum ist ein bedeutender Schritt, um unseren institutionellen Kunden Multi-Chain-Optionen für die Übertragung von Großhandelsgeldern sowohl im Web3- als auch im traditionellen Finanzökosystem zu bieten“, sagte Emma Landriault, Leiterin von Kinexys Labs.

    Das private Blockchain-Netzwerk Kinexys wickelt laut CoinDesk täglich Transaktionen im Wert von mehr als 7 Milliarden US-Dollar ab. Im Januar war außerdem angekündigt worden, den Token auf das Canton-Netzwerk zu bringen.

    JPMorgan will mit dem JPM Coin Krypto-Unternehmen bei Blockchain-Zahlungen unterstützen. Finanzunternehmen sollen den Token zudem für Handelsgeschäfte oder zur Absicherung tokenisierter Vermögenswerte einsetzen können.

    CoinDesk beschreibt Tokenisierung als die Umwandlung realer Vermögenswerte und Finanzanlagen in eine digitale Form, die auf einem dezentralen Hauptbuch erfasst und gehandelt wird. Als Vorteil werden schnellere Transaktionen und Geldbewegungen genannt.

    In den USA haben JPMorgan, Citi, Bank of America, Wells Fargo und mehr als ein Dutzend weitere Banken Pläne für ein gemeinsames Netzwerk für tokenisierte Einlagen. Laut DeFiLlama sind fast 50 Milliarden US-Dollar an Krypto-Vermögenswerten in Ethereum-basierten Anwendungen gebunden.

    Zusammenfassung: JPMorgan macht den JPM Coin auf Ethereum für institutionelle Kunden verfügbar. Damit baut die Bank ihre Multi-Chain-Strategie neben Kinexys und Base weiter aus.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklungen markieren eine zunehmende Institutionalisierung der Blockchain-Technologie: Regulierte Börsen, Großbanken und etablierte Handelsplattformen integrieren digitale Vermögenswerte zunehmend in ihre Kernprozesse. Das stärkt die Marktreife, erhöht aber zugleich den Bedarf an klaren Standards, wirksamer Geldwäscheprävention und belastbarem Anlegerschutz.

    Besonders relevant ist die parallele Entwicklung bei Ethereum und Bitcoin: Der Missbrauch von Mixern sowie mögliche Quantenrisiken zeigen, dass technologische Offenheit allein keine ausreichende Sicherheit garantiert. Künftige Wettbewerbsfähigkeit wird daher nicht nur von Liquidität und Nutzerkomfort, sondern ebenso von Verwahrungsqualität, Upgrade-Fähigkeit und regulatorischer Anschlussfähigkeit abhängen.

    Infobox: Die Blockchain-Branche bewegt sich vom Experimentierfeld zur Finanzinfrastruktur. Damit steigen sowohl ihre institutionelle Bedeutung als auch die Anforderungen an Sicherheit, Kontrolle und langfristige technische Planung.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Die Sache mit den 6,04 Mio Bitcoin klingt schon ziemlich heftig, aber ich versteh nicht ganz wie man sicher wissen will ob die alten Coins überhaupt noch jemandem gehören. Und bei den Quantencomputern wird irgendwie jedes Jahr ein neues Schreckensdatum genannt, März 2028 is ja quasi gleich morgen lol, am Ende dauerts bestimmt noch viel länger.
    Ich finde, der spannendste Punkt ist hier gar nicht die nächste Kursprognose, sondern dass sich die Infrastruktur im Hintergrund immer weiter professionalisiert. Eine Börse mit DLT-Lizenz und JPMorgan mit einem Einlagen-Token auf Ethereum zeigen schon ziemlich deutlich, dass Blockchain nicht mehr nur aus Krypto-Startups und irgendwelchen Experimenten besteht. Ob das am Ende wirklich effizienter und günstiger wird, muss sich natürlich noch zeigen, aber die großen Häuser bauen offenbar lieber jetzt mit, statt später den Anschluss zu verpassen.

    Beim Optionshandel bin ich allerdings etwas skeptisch. Dass der maximale Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt ist, klingt erstmal beruhigend, aber gerade kurze Laufzeiten bis zu einer Woche können Leute schnell zu impulsiven Wetten verleiten. In einer App wirkt das vermutlich sehr einfach und übersichtlich, obwohl Optionen im Detail eben doch nicht ganz ohne sind. Wenn dann noch sieben verschiedene Coins zur Auswahl stehen, wird aus einer Marktmeinung schnell ein kleines Glücksspiel, vor allem bei Nutzern, die nur auf den möglichen Gewinn schauen.

    Die 25.700 ETH im Mixer sind natürlich ebenfalls heftig. Interessant finde ich vor allem, dass trotz der Transparenz der Blockchain offenbar immer noch Wege gesucht werden, große Beutebeträge zu verschieben und zu verschleiern. Ganz unsichtbar wird das dadurch ja nicht, aber die Nachverfolgung und Rückholung dürfte für Ermittler trotzdem extrem aufwendig sein. Und dass noch rund 81.500 ETH in den zugeordneten Adressen liegen, bedeutet vermutlich, dass das Thema noch lange nicht erledigt ist.

    Bei den Quantenrisiken verstehe ich die Aufregung, aber man sollte die 6,04 Millionen Bitcoin nicht einfach als akut gefährdete Coins darstellen. Ein offengelegter öffentlicher Schlüssel heißt ja zunächst nur, dass theoretisch ein Angriff möglich wäre, nicht dass morgen automatisch jemand die passenden privaten Schlüssel berechnet. Außerdem weiß niemand sicher, ob die Coins überhaupt noch aktiv kontrolliert werden oder ob manche davon längst verloren sind. Die Zahl ist deshalb eher ein Maß für eine bestimmte technische Risikokategorie als eine Liste unmittelbar stehlbarer Bitcoin.

    Trotzdem ist es vernünftig, dass sich die Branche jetzt mit Migration und neuen Standards beschäftigt. Bei Bitcoin und anderen großen Netzwerken dauern Änderungen nun mal Jahre, weil jede Lösung abwärtskompatibel, sicher und für Nutzer halbwegs praktikabel sein muss. Frische Empfangsadressen zu verwenden ist ohnehin eine gute Gewohnheit, auch ganz unabhängig von Quantencomputern. Der März 2028 klingt als Schlagzeile dramatisch, aber selbst der Artikel sagt ja, dass es nur ein Modellfenster ist und kein fester Termin.

    Insgesamt passt das alles irgendwie zusammen: Mehr Institutionen bringen mehr Geld und Akzeptanz in den Markt, aber gleichzeitig werden auch die Schwachstellen sichtbarer. Je mehr Blockchain zur Finanzinfrastruktur wird, desto weniger kann man sich auf „wird schon gutgehen“ verlassen. Verwahrung, Sicherheitsupdates und klare Regeln sind dann mindestens so wichtig wie schnelle Transaktionen und neue Produkte. Und bei JPMorgan bin ich gespannt, ob Ethereum tatsächlich als gemeinsames Abwicklungsnetz für Banken taugt oder ob am Ende doch wieder viele geschlossene Spezialnetzwerke nebeneinander entstehen.
    Bei der Quanten sache bin ich auch eher skeptisch, solche Daten werden ja oft dramatischer verkauft als sie sind. Viel spannender finde ich den JPM Coin auf Ethereum, weil Banken damit den Kryptokram langsam wirklich in ihre normalen Abläufe rein drücken, auch wenn das dann wohl weniger dezentral und frei wirkt.
    Bei den 6,04 Mio Coins gehts ja eher um sichtbare Public Keys und nicht darum ob die Besitzer noch leben oder die Wallet überhaupt noch erreichbar ist, das Quanten-Datum bleibt trotzdem nur ne Modellrechnung und kein fester Weltuntergangstermin.
    Beim Quanten-Thema finde ich den Hinweis auf die verlorenen oder seit Jahren bewegungslosen Coins eigentlich am spannendsten. Selbst wenn ein Teil davon niemandem mehr zugänglich ist, taucht er in solchen Berechnungen natürlich trotzdem auf und lässt die Zahl der „gefährdeten“ Bitcoin erstmal riesig wirken. Das heißt aber nicht automatisch, dass 30 Prozent des Umlaufs morgen plötzlich zur Beute werden könnten. Entscheidend ist ja, welche Schlüssel tatsächlich noch existieren, welche Adressen wiederverwendet wurden und ob ein ausreichend leistungsfähiger Quantenrechner überhaupt gebaut werden kann. März 2028 klingt als Datum natürlich spektakulär, aber im Artikel steht zum Glück klar dabei, dass es nur ein Modellfenster ist und kein fester Termin. Solche Prognosen sollte man eher als Anstoß nehmen, jetzt über Migration und neue Wallet-Standards nachzudenken, statt jedes Datum als Countdown zu verkaufen.

    Der Tipp mit frischen Empfangsadressen ist vermutlich die einfachste Maßnahme für normale Nutzer. Viele dürften ihre Coins aber seit Jahren auf derselben Adresse liegen haben oder gar nicht genau wissen, ob eine Börse bei Auszahlungen Adressen wiederverwendet. Da wäre es wichtig, dass Wallets und Handelsplattformen die Risiken verständlich erklären und nicht nur irgendwelche technischen Begriffe in die Einstellungen packen. Bei einer möglichen Umstellung müsste außerdem unbedingt verhindert werden, dass Nutzer durch Fehler ihre Coins verlieren. Eine neue Kryptografie klingt auf dem Papier gut, in der Praxis scheitert es oft eher an schlechter Bedienung, verlorenen Sicherungen oder unklaren Anweisungen.

    Ansonsten zeigt der Artikel ganz gut, wie unterschiedlich die Themen inzwischen geworden sind. Auf der einen Seite verschiebt ein Angreifer Millionen in einen Mixer, auf der anderen Seite bringen Großbanken ihre Einlagen-Token auf Ethereum und Börsen bauen regulierte Blockchain-Infrastruktur auf. Das wirkt fast wie zwei verschiedene Welten, findet aber alles im selben Ökosystem statt. Gerade deshalb werden Standards und nachvollziehbare Regeln immer wichtiger. Technisch besonders fortschrittlich zu sein bringt wenig, wenn Verwahrung, Geldwäschekontrolle und Notfallpläne nicht mithalten.

    Beim JPM Coin bin ich gespannt, ob Ethereum langfristig wirklich die bevorzugte gemeinsame Schicht für solche institutionellen Anwendungen wird oder ob am Ende doch viele Banken ihre eigenen Netzwerke bevorzugen. Dass JPMorgan mehrere Netzwerke nutzt, spricht jedenfalls dafür, dass sich noch kein eindeutiger Standard durchgesetzt hat. Für Ethereum ist die Nachricht trotz der aktuellen Kurs- und ETF-Schwäche natürlich ein positives Signal, auch wenn institutionelle Nutzung nicht automatisch steigende Kurse bedeutet. Entscheidend wird sein, ob daraus dauerhaft hohe Transaktionsvolumen entstehen und ob die Nutzer am Ende überhaupt merken, dass im Hintergrund eine Blockchain läuft.

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
     Hashing24KI-generiertCryptotab Browser MiningKI-generiertNiceHashKI-generiert
      Hashing24 Cryptotab Browser Mining NiceHash
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter