Ledger öffnet New York-Zentrale um institutionelle Investoren anzuziehen

0
2161
| © Ledger

Der bekannte Hardware-Wallet-Hersteller Ledger hat eine neue Geschäftsstelle und einen neuen Leiter für seinen Dienst Ledger Vault bekannt gegeben. Das Angebot für Finanzinstitutionen wird von nun an aus New York City koordiniert und steht unter der Aufsicht der ehemaligen Intercontinental Exchange-Führungskraft Demetrios Skalkotos.

Die meisten Hodler kennen Ledger wahrscheinlich als führenden Hersteller von Hardware-Wallets, darunter das kürzlich erschienene Nano S ColorDoch die französische Firma möchte nicht nur das Kryptovermögen von Privatinvestoren sicher verwahren, sondern verfügt mit Ledger Vault auch über ein Angebot, das auf Finanzinstitutionen ausgerichtet ist. Speziell für diesen Dienst hat Ledger heute einen neuen Unternehmenssitz in New York eröffnet, wie der offizielle Blog der Firma bekannt gab.

Ledger-Präsident Pascal Gauthier kommentierte die Standortwahl folgendermaßen: „New York City ist das Zentrum der Finanzwelt, daher passte es natürlich, die Tätigkeiten von Ledger Vault aus dieser Region heraus zu betreiben“.

ICE-Experte übernimmt Leitung von Ledger Vault

Das Projekt bekommt nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern auch einen neuen Leiter. Demetrios Skalkotos wurde mit den globalen Geschäften von Ledger Vault betraut. Bis vor Kurzem war er noch bei Intercontinental Exchange (ICE), der Börsen-Dachorganisation, zu der auch die New York Stock Exchange zählt, als Leiter für Desktop-Lösungen beschäftigt gewesen.

Laut Skalkotos erlaubt Ledger Vault „Investoren völlige Kontrolle und Sicherheit, ohne dabei Geschwindigkeit opfern zu müssen“. Es handelt sich um ein Komplettpaket inklusive Hardware-Modulen und einem eigenen Betriebssystem namens BOLOS.

Dabei kann der Zugriff auf eine einzige Cold Storage-Wallet unter mehreren Mitarbeitern einer Firma aufgeteilt werden und es lassen sich verschiedene Rechte und Beschränkungen einstellen. Ledger Vault wird seit Mai von sechs Unternehmen in einer Beta-Version genutzt.

Kampf um institutionelle Investoren

Sowohl die etablierte Finanzwirtschaft als auch die Blockchain-Industrie arbeiten auf Hochtouren daran, institutionelle Investoren in den Kryptomarkt zu locken. So startete die Exchange Coinbase im Juli ihren Digitalgeld-Aufbewahrungsdienst Coinbase Custody. ICE dagegen will in Kürze sein reguliertes Krypto-Ökosystem namens Bakkt starten. Gerade angesichts der aktuell schwächelden Kurse hoffen viele Experten darauf, dass institutionelle Investoren den Trend umkehren und wieder einen Bullenmarkt einleiten könnten.

Wird Ledger mit seinem Angebot für institutionelle Investoren genauso erfolgreich sein wie mit seinen bekannten Hardware-Wallets? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here