Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verteidigt Libra persönlich vor US-Parlament

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Facebook-CEO Mark Zuckerberg wird am 23. Oktober persönlich vor dem Komitee für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses erscheinen und dort Fragen zu der geplanten Digitalwährung Libra beantworten.

Die US-Politik nimmt Libra, die geplante Kryptowährung von Facebook, erneut unter die Lupe. Nachdem im Juli bereits Libra-Chef David Marcus durch den Kongress vernommen wurde, soll nun auch der Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg selbst vor dem Repräsentantenhaus aussagen.

Zuckerberg-Anhörung am 23. Oktober

Maxine Waters, Politikerin der Demokraten und Leiterin des Komitees für Finanzdienstleistungen, gab am Mittwoch bekannt, dass Zuckerberg für den 23. Oktober vorgeladen worden sei. Die Anhörung steht unter dem Titel “Eine Untersuchung von Facebook und seinen Auswirkungen auf den Finanz- und Wohnungssektor”.

Waters ist für ihre ablehnende Haltung gegenüber Libra bekannt. Schon kurz nachdem die Digitalwährung angekündigt worden war, forderte sie, die Entwicklung zu stoppen “bis Kongress und Regulatoren die Gelegenheit hatten, die Angelegenheit zu untersuchen und in Aktion zu treten”.

Nun hat sie mit einem Gesetzesentwurf namens “Keep Big Tech Out of Finance Act” (Gesetz, um große Tech-Unternehmen von der Finanzwelt fernzuhalten) nachgelegt. Dadurch soll es großen Plattformen wie Facebook verboten werden, ihre eigene Digitalwährung zu entwickeln oder anderweitig als Finanz-Institution in Erscheinung zu treten.

Zuckerberg war zuletzt im April 2018 vor den Kongress getreten. Damals beantwortete er Fragen bezüglich der Privatsphäre von Facebook-Nutzern, insbesondere vor dem Hintergrund der kontroversen Daten-Auswertung durch die Firma Cambridge Analytica.

Glaubst Du, dass Zuckerberg die Abgeordneten von Libra überzeugen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via JD Lasica, Flickr.comLizenz

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