Venezuela: Präsident Maduro verspricht Krypto-Transaktionen für alle

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Venezualas Präsident Maduro hat angekündigt, dass alle Bürger seines Landes bald inländische und internationale Krypto-Transaktionen über die Zentralbank werden tätigen können. 

Venezuelas Staatsoberhaupt Nicolás Maduro hat am Montag in einer durch das örtliche Fernsehen übertragenen Pressekonferenz neue Schritte in Sachen Kryptowährungen angekündigt, wie örtliche Medien berichteten. Der Präsident erklärte Folgendes:

“Der Finanzminister und die Zentralbank Venezuelas haben neue Instrumente, die wir sehr bald aktivieren werden, sodass jeder Bankgeschäfte sowie nationale und internationale Zahlungen über die Konten der Zentralbank tätigen kann. Venezuela arbeitet innerhalb der Welt der Kryptowährungen.”

Krypto-Reserven für Venezuela?

Erst vergangene Woche wurde berichtet, dass die Zentralbank von Venezuela angeblich Reserven in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) aufbauen wolle. Der staatliche Öl- und Gaskonzern Petróleos de Venezuela besäße angeblich bereits beide Kryptowährungen.

Anfang des Jahres hatte der berühmte Krypto-Pionier Nick Szabo die Prognose aufgestellt, dass Staaten schon bald neben Gold- auch Krypto-Reserven anhäufen könnten. Das Digitalgeld sei nämlich nicht so “physisch angreifbar” wie Edelmetall.

Venezuela muss auf alternative Zahlungsmöglichkeiten zurückgreifen, da die Regierung durch westliche Sanktionen stark eingeschränkt ist. Über 50 Staaten erkennen inzwischen statt Maduro dessen Gegner Juan Guaidó als legitimen Präsidenten an.

Immer wieder sorgte das südamerikanische Land auch mit seiner angeblich durch Öl gedeckten Staats-Kryptowährung Petro für Aufsehen. Inwiefern Maduros neuest Krypto-Pläne auf dem Petro aufbauen, ist aber unklar.

Glaubst Du, dass Maduros Krypto-Pläne aufgehen werden oder handelt es sich nur um leeres Gerede? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Marco Verch, Flickr.comLizenz

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