Marc Friedrich: Nach „kommendem Finanzkollaps“ folgt goldenes Bitcoin (BTC)-Zeitalter

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Marc Friedrich ist dafür bekannt, dass er den “größten Crash aller Zeiten” voraussagt. Doch wenn dieser überstanden ist, soll ihm zufolge ein goldenes Zeitalter anbrechen, eingeleitet auch durch Bitcoin (BTC).

Marc Friedrich, zusammen mit Matthias Weik Verfasser des Bestsellers “Der größte Crash aller Zeiten”, gab am Montag dem “Bitcoin-Informant” Dennis Koray ein Interview auf dessen YouTube-Kanal.

Darin zeichnet Friedrich ein düsteres Bild von der näheren Zukunft: Bis spätestens 2023 werde das “unheilbar kranke” alte Geldsystem zugrunde gehen. Doch auf jeden Zusammenbruch müsse auch ein Neustart folgen.

Die Menschen würden dann auf eine ganz “neue Bewusstseinsstufe katapultiert werden”, was wiederum ein “goldenes Zeitalter” auslösen soll. Bitcoin (BTC) werde im Zusammenspiel mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz dazu beitragen. Die Kryptowährung ist in Friedrichs Augen ein “Geschenk des Himmels”.

Andere Crash-Propheten sind Bitcoin (BTC)-Feinde

Anders als Friedrich haben sich Dirk Müller, Verfasser von “Machtbeben”, und Max Otte, Autor von “Weltsystemcrash” als Gegner von Bitcoin positioniert. So schrieb Otte, dass BTC “umweltfeindlich” und “intransparent” sei. Diese Behauptungen haben wir hier widerlegt.

Otte würde Bitcoin-Handel am liebsten nach dem Vorbild der Chinesen gleich völlig verbieten. Dies sei jedoch hierzulande nicht möglich, weil “nur ein handlungsfähiger und nicht von Finanzinteressen gekaperter Staat” die Fähigkeiten dazu hätte.

Dirk Müllers Kritik kommt dagegen eher aus der verschwörungstheoretischen Ecke. Er glaubt, dass Geheimdienste hinter der Erfindung des Bitcoins stecken könnten. Kryptowährungen seien im Grunde ein nützliches Mittel der Eliten, mit dem die Bevölkerung schon einmal auf die Bargeldabschaffung eingestimmt werden könne.

Bitcoin (BTC)-Apologie in “Der größte Crash aller Zeiten”

Friedrich und Weik gehehen in “Der größte Crash aller Zeiten” auf Müllers Thesen ein. Da Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto bekanntlich anonym geblieben ist, könne man eine Herkunft aus dem Geheimdienstmilieu nicht ausschließen. Andererseits ergäbe es jedoch keinen Sinn, warum beispielsweise die NSA ein System erschaffen sollte, welches kein Staat der Welt kontrollieren kann. Auch eine hypothetische Hintertür im Code wurde selbst nach zehn Jahren intensiver Suche bis heute nicht aufgefunden.

Auf den Punkt Bargeldabschaffung gehen Friedrich und Weik ebenfalls ein. Diese halten sie für unvermeidlich, wobei Bitcoin jedoch keine Schuld treffe. Vielmehr seien die Menschen schon lange durch Kreditkarten, PayPal, Apple und Google an das Bezahlen ohne Bargeld gewöhnt worden. Bitcoin sei dagegen genau das Richtige für alle Bargeld-Fans, weil die Kryptowährung Schutz vor dem Überwachungsstaat bieten würde.

Welche Auswirkungen wird der nächste große Crash Deiner Meinung nach auf Bitcoin haben? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bildquelle: YouTube: proaurumtv

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