Meilenstein für IOTA (MIOTA): Coordicide Alphanet am Start!

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Die IOTA-Foundation hat einen wichtigen Meilenstein bei der Weiterentwicklung von IOTA (MIOTA) verkündet: Das Coordicide Alphanet Version 0.1.0 wurde sogar schneller als geplant fertig, und ebnet nun den Weg zu einem dezentraleren Tangle:

Jakub Cech, Director of Engineering bei der IOTA Foundation, veröffentlichte am Montag ein wichtiges Update, auf das die IOTA (MIOTA)-Gemeinde lange hingearbeitet hat: Das Coordicide Alphanet Version 0.1.0.

Laut Cech sei ursprünglich erst für das zweite Quartal 2020 eine Veröffentlichung in der Programmiersprache Rust geplant gewesen, doch nun habe das Entwicklerteam Hornet die Implementierung GoShimmer in Go bereits fertiggestellt. Die aktuelle Version funktioniere gut:

“Bei unseren Tests dauert es nur wenige Sekunden, bis eine neue Node, die dem Netzwerk beitritt, ihre Nachbarn entdeckt und sich mit ihnen verbindet. Wenn eine Node offline geht, finden ihre Nachbarn innerhalb weniger Sekunden eine Alternative.”

Der IOTA-Preis befindet sich trotz des wichtigen Fortschritts ganz und gar nicht in Feierlaune: In den letzten 24 Stunden sank der Wert des Coins um ganze sechs Prozent. Damit ist der Preisanstieg vom frühen Montagmorgen auf über 0,36 US-Dollar wieder größtenteils verloren gegangen.

Darum geht es beim Coordicide

IOTA nutzt anders als die meisten Kryptowährungen keine Blockchain, sondern einen gerichteten, azyklischen Graphen (DAG), der auch als Tangle bekannt ist. Dabei gibt es keine Miner, jedoch validiert jede Transaktion zwei weitere. Somit will IOTA Transaktionsgebühren vermeiden und gleichzeitig skalierbar und dezentral bleiben.

Aktuell gibt es allerdings mit dem Koordinator noch eine zentralisierte Instanz. Dieser hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Transaktionen an einer günstigen Stelle im Tangle verortet werden und somit die Bestätigungen schneller gelingen. Der Begriff Coordicide beizeichnet die Entfernung des Koordinators und damit einen großen Schritt in Sachen Dezentralisierung.

Konflikt zwischen IOTA-Gründern

Am Sonntagabend war es zu einem öffentlichen Schlagabtausch zwischen zwei der vier IOTA-Mitgründer gekommen: Sergey Ivancheglo, auch bekannt unter dem Pseudonym “Come from Beyond”, behauptete, dass David Sønstebø ihn um 25 Millionen MIOTA geprellt habe. Ivancheglo kündigte an, in dieser Angelegenheit seine Anwälte einzuschalten

Sønstebø antwortete via Discord deeskalierend auf die Vorwürfe und bat auch die übrige IOTA-Gemeinde, gelassen zu bleiben. Der Vorfall hätte auch eine gute Seite, nämlich dass sich die Kryptowährung nun nicht länger mit den von der Mehrheit abweichenden Vorstellungen Ivancheglos herumschlagen müsste.

Laut Sønstebø habe Come from Beyond “alle Fortschritte zurückgewiesen, der von der IOTA Foundation gemacht wurde”, vor allem in Sachen Coordicide. Man hätte man Ivancheglo eine “Blankovollmacht” zur Entwicklung einer Alternative ausgestellt, doch er sei daran gescheitert. Nach dem endgültigen Bruch sei IOTA “jetzt völlig frei, rein auf der Grundlage dessen zu handeln, was für die Vision am besten ist”.

Glaubst Du, dass IOTA bei einem erfolgreichen Coordicide einen starken Preisanstieg erleben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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