Morgan Stanley nun auch auf Bitcoin-Kurs

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Der massive Vorstoß von Michael Saylors MicroStrategy in den Bitcoin zahlt sich aus: Die Aktien schießen in die Höhe und auch Morgan Stanley investiert kräftig. Wie gestern bekannt wurde kauft das Unternehmen große Mengen der MicroStrategy Aktien.

Laut einer Einreichung bei der Securities and Exchange Commission, die am 8. Januar veröffentlicht wurde, hat das US-amerikanische Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Morgan Stanley 792.627 Aktien der Business Intelligence Firma MicroStrategy erworben.

Durch diese Investition hält Morgan Stanley nun einen Anteil von 10,9% an der Firma, die in den letzten Monaten massiv in Bitcoin investiert hat. MicroStategy hatte im letzten Jahr immer wieder größere Investitionen in die führende Kryptowährung Bitcoin getätigt.

Ende Dezember schlug MicroStrategy das letzte mal zu. Der Gründer und CEO von MicroStrategy, Michael Saylor, gab Ende Dezember den neuesten Bitcoin-Kauf bekannt. Das Unternehmen investierte weitere 650 Millionen USD in Bitcoin mit einem Durchschnittspreis von 21,925 USD.

Mit Stand vom 21. Dezember hatte die Firma somit insgesamt 70.470 Bitcoin gehortet, mehr als 0,335% der 21 Millionen Coins, die jemals existierten.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der BTC-Bestand von MicroStrategy rund $2,85 Milliarden US Dollar wert.

Im August unternahm MicroStrategy mutige Schritte in Richtung Krypto und machte Bitcoin zu seinem primären Reserve-Asset. Zu dieser Zeit sagte CEO Michael Saylor über die Entscheidung der Firma:

“Dies ist weder eine Spekulation, noch eine Absicherung. Es ist eine bewusste Unternehmensstrategie, den Bitcoin-Standard zu übernehmen.”

Erst vor wenigen Wochen kündigte MicroStrategy eine Wertpapieremission im Wert von 400 Millionen Dollar an, mit dem erklärten Ziel, Mittel für den Kauf von mehr Bitcoin zu beschaffen.

Somit zählt auch Morgan Stanley zu den institutionellen Anlegern, die sich im letzten Jahr deutlich für Krypto-Assets erwärmt haben. Wie bereits aus einem Bericht von J.P. Morgan im November hervorging, spielen Institutionen in der jüngsten Bitcoin Entwicklung eine entscheidende Rolle. In diesem Bericht heißt es:

„Steigendes Interesse von Unternehmen für Bitcoin und insbesondere die Unterstützung von Paypal vor einigen Wochen, scheinen die zunehmende Nachfrage nach Bitcoin zu propagieren.“

Der Bitcoin-Preis hat in den letzten 12 Monaten erstaunliche 400% zugelegt und ist inzwischen 200% über dem langjährigen Allzeithoch aus Dezember 2017.  Viele haben den jüngsten Anstieg von Bitcoin diesem institutionellen Aufschwung in 2020 zugeschrieben, im Vergleich zum FOMO (fear of missing out), der so entscheidend für die Höchststände von BTC im Jahr 2017 war. Die Unterstützung von Zahlungsriesen wie PayPal oder Square waren hier wohl entscheidend für diese zunehmende Akzeptanz.

Bild via Pixabay/ Lizenz

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