Nach Bitmain planen jetzt auch Coinbase und Bitfury angeblich einen Börsengang

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Die Exchange Coinbase soll einen Börsengang (IPO) planen. Der CNBC-Moderator Ran Neu-Ner will laut eigenen Angaben heute noch exklusive Informationen diesbezüglich veröffentlichen. Auch Bitfury, das größte Mining-Unternehmen außerhalb Chinas, will anonymen Quellen zufolge ein IPO durchführen.

Coinbase und Bitfury, zwei der bedeutendsten Konzerne der Kryptobranche, streben offenbar beide einen Börsengang (IPO) an. Das geht aus Tweets des CNBC-Moderator Ran Neu-Ner und einem Bloomberg-Artikel vom Donnerstag hervor.

Exklusive Coinbase-Informationen noch heute

Das 2012 in San Francisco gegründete Unternehmen Coinbase ist vor allem als Exchange bekannt, auf der man auch gegen Fiatgeld Kryptowährungen kaufen kann. Mit Coinbase Custody gibt es zudem seit Juli eine eigenen Krypto-Vermögensverwaltung speziell für institutionelle Investoren. Im vergangen Jahr hatte der Konzern Einnahmen von einer Milliarde US-Dollar vorzuweisen.

Bis gestern waren Coinbase‘ IPO-Pläne nicht mehr als ein Gerücht gewesen. Doch dann verkündete Ran Neu-Ner auf Twitter, er verfüge über exklusive Informationen. Heute noch wolle er dieses Wissen in seiner Show Crypto Trader mit der Öffentlichkeit teilen. Als Vorschau zeigte der Moderator schon einmal einige Daten zu Coinbase. So habe das Unternehmen 25 Millionen Nutzerkonten und im letzten Quartal  90 Millionen US-Dollar eingenommen.

Bitfury zieht IPO in Europa in Erwägung

Bitfury wurde bereits 2011 in Amsterdam gegründet und ist die größte Mining-Firma, die nicht aus China stammt. Das Unternehmen stellt unter anderem spezialisierte Hardware (ASICs) zum Schürfen digitaler Münzen her. Bitfury Clarke, das neuste Modell, wurde im September veröffentlicht. Weiterhin verfügt der Konzern über Mining-Zentren in Georgien, Norwegen, Island und Kanada.

Laut Bloombergs Quellen, welche anonym bleiben wollen, ist ein IPO für Bitfury bislang nur eine von mehreren Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung. Auch die Aufnahme von Schulden oder der Verkauf einer Minderheitsbeteiligung würden erwogen. Sollte man sich allerdings für den Börsengang entscheiden, würde dieser wohl in Amsterdam, London oder Hongkong und frühestens 2019 stattfinden.

Bis dahin könne Bitfury einen Wert zwischen drei und fünf Milliarden US-Dollar erreichen. Allerdings sei dies eine frühe Schätzung, die sich „abhängig von den Märkten und der Industrie verändern“ könne.

UPDATE:

Neu-Ner hat getweetet, dass Coinbase in einer pre-ICO-Phase wohl 8 Milliarden Dollar einsammeln wird.

Glaubst du, die IPOs von Coinbase und Bitfury kommen tatsächlich zustande? Sind Börsengänge ein geeignetes Mittel zur Finanzierung und Legitimierung der Kryptobranche? Schreib uns deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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