Neue Wege zur Geldwäsche mittels Bitcoin?

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Kriminelle könnten das “Exclusive Mining” nutzen, um ihre Geldwäsche als Einkommen aus dem Bitcoin-Mining auszugeben.

Forscher des Blockchain Research Lab in Hamburg haben einen neuen Weg zur Geldwäsche auf der Blockchain skizziert: “Exclusive Mining“.

Die Kriminellen könnten das “Exclusive Mining” nutzen, um ihre Geldwäsche als Einnahmen aus dem BTC-Mining auszugeben, und wie die Forscher herausfinden, könnte es zum Waschen von Bitcoin verwendet werden. Es funktioniert, indem man bestimmten Minern erlaubt, Transaktionsgebühren zu verarbeiten, aber es kann auch dazu verwendet werden, eine ganz neue Industrie rund um das exklusive Mining zu gründen. Die Forscher des Blockchain-Forschungslabors in Hamburg skizzierten einen neuen Weg zur Geldwäsche durch exklusives Mining.

Das Exklusiv-Mining funktioniert nach dem Vortrag von Dr. Elias Strehle vom Blockchain Research Lab und Lennar Ante von der Universität Hamburg, wenn jemand Transaktionen über einen privaten Kanal platziert und einem einzelnen Miner oder einem Pool das Exklusivrecht gibt, die Transaktion zu bestätigen und als Belohnung etwas Krypto zu verdienen. Diese werden der Blockchain wie eine normale Transaktion hinzugefügt.

Dies ist jedoch nicht dasselbe von dem, was normalerweise passiert, d.h. wenn jemand einen BTC-Transfer durchführt, kann jeder im Netzwerk versuchen, Bitcoin zu minen und eine Belohnung von Bitcoin zu erhalten. Strehle sagte, er sei nicht der erste, der auf die Idee gekommen sei, aber seine Forschung sei das erste Mal, dass sie tatsächlich beschrieben wurde.

Wie funktioniert es?

Wie kann die Technologie, wie das Papier erwähnt, zur “Tarnung von Vermögenstransfers als Transaktionskosten genutzt werden, um Steuern zu hinterziehen oder Geld zu waschen”? Indem man Bitcoin an einen exklusiven Miner schickt, den man ebenfalls besticht, und bringt diesen dazu, eine absurd hohe Transaktionsgebühr zu verlangen.

Dann bringt der exklusive Miner die Bitcoin, die er als Belohnung für die Bearbeitung dieser teuren Transaktion erhalten hat, zu einem Krypto-Währungsumtausch und tauscht sie gegen Fiat-Währung ein. Es sieht legitim aus, da es sich um Einkünfte aus dem Bitcoin-Mining handelt. Dann gibt der exklusive Miner die Fiat-Währung zurück an den Verbrecher. Und die Geldspur verschwindet.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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