Nullzins-Schock! Warum die Fed Bitcoin (BTC) auf neues Allzeithoch bringen wird:

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Die US-Zentralbank Fed hat den Leitzins auf 0,00 bis 0,25 Prozent gesenkt und weitere Maßnahmen angekündigt. Ein berühmter Bitcoin (BTC)-Experte ist sich sicher, dass diese Politik schließlich zu einem neuen BTC-Allzeithoch führen werde:

Die jüngsten Entwicklungen am Bitcoin (BTC)-Markt dürften die Stimmung von so manchem Investor ordentlich getrübt haben. Schließlich nähert sich der BTC-Preis mit aktuell unter 5.000 US-Dollar langsam wieder den Tiefpunkten des Bärenmarkts von 2018. Doch es gibt auch einen Hoffnungsschimmer am Ende des Tunnels:

Federal Reserve ergreift extreme Maßnahmen

Die Welt ist letztes Wochenende endgültig in eine Ära ohne echte Zinsen eingetreten. Während der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits sei 2016 durchgängig einen Leitzins von 0,00 Prozent vorgibt, hatte ihr US-amerikanisches Äquivalent, die Federal Reserve (kurz: Fed) die Zinsen zeitweise wieder auf über zwei Prozent angehoben.

Am Sonntag senkte die Fed den Leitzins jedoch auf eine historisch niedrige Spanne von 0,00 bis 0,25 Prozent. Solche Maßnahmen werden in Krisenzeiten oft ergriffen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, doch es äußerst fraglich, ob das dieses Mal einen Effekt haben wird.

Nicht nur ist die Lage durch den Coronavirus schlimmer als bei einer “gewöhnlichen” Krise, sondern es gab auch kaum Spielraum zum Absenken. Zum Vergleich: 2006, vor der letzten Finanzkrise, hatte der Leitzins der Fed bei 5,25 Prozent gelegen.

Entsprechend hat die Fed auch wieder “Quantitative Easing” (QE) angekündigt, das großflächige Aufkaufen von Anleihen mit Fiatgeld. Dieses Programm soll einen Umfang von 700 Milliarden US-Dollar haben, mehr als je zuvor. Wird dadurch die Fiatwährung Dollar bald endgültig entwertet und diskreditiert sein?

Winklevoss und Adam Back: Bitcoin (BTC) wird profitieren!

Zwei Bitcoin-Veteranen, die schon so manchen Kursrutsch miterlebt haben, sehen jedenfalls äußerst bullisch in die Zukunft. Tyler Winklevoss, BTC-Investor seit 2013 und CEO der Exchange Gemini, schrieb am Wochenende:

“Bitcoin wurde 2008 geboren, während des Winters unserer finanziellen Unzufriedenheit. Er hat schon viel überstanden, um hier zu sein, und es scheint unwahrscheinlich, dass er in nächster Zeit aufgeben wird. Er wird aus dieser aktuellen Katastrophe stärker als je zuvor hervorgehen. Jahrzehnte werden nicht in Tagen gemessen.”

Adam Back, CEO der Bitcoin-Entwicklerfirma Blockstream, antwortete gestern auf einen von Winklevoss’ Tweets mit einer noch optimistischeren Prognose. Die Politik der Zentralbanken werde Bitcoin nicht nur auf ein neues Allzeithoch bringen, sondern Fiatwährungen so weit entwerten, dass man den BTC-Preis zukünftig besser in Gold oder inflationsbereinigter Kaufkraft angeben solle:

“Die mit Covid verbundene defensive, unbegrenzte QE-Umgebung des Marktes und die mögliche Verlagerung in volles Gelddrucken im [Modern Money Theory] MMT-Stil, wird Bitcoin zum Allzeithoch bringen, wenn durch nichts anderes dann als Inflationsschutz. Zeit, um mit Bewertung in Gold oder mit der Anpassung der Kaufkraftparität an die reale Inflation zu beginnen.”

Glaubst auch Du, dass Bitcoin letzten Endes gestärkt aus der Krise hervorgehen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BTC Keychain, Flickr.comLizenz

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