Ohio: Steuerzahlungen per Bitcoin (BTC) nicht mehr möglich

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Nach knapp einem Jahr hat der US-Bundesstaat Ohio die Akzeptanz von Bitcoin (BTC) zur Bezahlung von Steuern eingestellt. Das Angebot war offenbar kaum wahrgenommen worden.

Im vergangenen November hatte der US-Bundesstaat Ohio in der Krypto-Welt für Aufsehen gesorgt. Damals wurde es den dortigen Bürgern gestattet, 23 verschiedene Arten von Steuern auch in Bitcoin (BTC) zahlen zu können. Die Abwicklung dieser Transaktionen wurde dem Krypto-Zahlungsverarbeiter BitPay übertragen.

Bitcoin (BTC)-Steurzahlungen in Ohio ausgesetzt

Nun, knapp ein Jahr später, scheint das Projekt jedoch vorerst gescheitert zu sein. Bei der zugehörige Webseite OhioCrypto.com habe es sich um “Finanz-Transaktions-Instrument” gehandelt, weswegen man die Aufgabe nicht einfach BitPay hätte übertragen, sondern eine kompetitive Ausschreibung hätte durchführen müssen, so Ohios Schatzmeister Robert Sprague.

Am Mittwoch setzte er daher das Programm auf unbestimmte Zeit aus, wie die Fresno Bee berichtete. Spragues Vorgänger Josh Mandel hatte die Initiative kurz vor dem Ende seiner eigenen Amtszeit gestartet.

Kaum Interesse an BTC-Steuerzahlungen

Krypto-Fans werden das Ende dieses Projekts bedauern, aber für die Unternehmen vor Ort dürfte es kaum einen Unterschied machen. Laut Sprague hatten in den zehn Monaten seit dem Start des Programms nicht einmal zehn Unternehmen in Ohio ihre Steuern in Bitcoin bezahlt.

Glaubst Du, dass sich Bitcoin irgendwann als Zahlungsmittel durchsetzten oder eher primär ein Wertspeicher bleiben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Erik Drost, Flickr.comLizenz

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