Portugals Parlament lehnt Vorschläge zur Krypto-Besteuerung ab

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Das Parlament von Portugal lehnte Vorschläge zu einer Krypto-Besteuerung inmitten von Haushaltsverhandlungen ab.

Das portugiesische Parlament stimmte gegen zwei getrennte Vorschläge von politischen Minderheitsparteien zur Besteuerung von Krypto-Vermögenswerten.

Die Vorschläge stammten von den linken Parteien Bloco de Esquerda und Livre und wurden laut Wirtschaftszeitung ECO beide am Mittwochnachmittag während einer Haushaltsabstimmung für 2022 abgelehnt.

Dennoch dürften die Tage für ein kryptosteuerfreies Portugal gezählt sein.

Wie wir unlängst berichtet haben, forderte unter anderem der Finanzminister von Portugal, Fernando Medina, dass Kryptowährungen besteuert werden sollten. Er erklärte, dass die Regierung an dem regulatorischen Rahmen arbeiten werde, gab allerdings noch keine Details dazu bekannt.

Er argumentierte auch, dass es keine Lücken geben sollte, die dazu führen, dass bestimmte Gewinne im Land nicht besteuert werden.

Der Vorschlag von Livre sieht vor, dass Gewinne über 5.000 Euro besteuert werden. Vor der Abstimmung kritisierte Mariana Mortágua, Parlamentsabgeordnete des Bloco de Esquerda, die sich sehr für eine Kryptobesteuerung eingesetzt hat, die Regierung dafür, dass bislang kein Weg gefunden wurde, Kryptos zu besteuern.

Sie sagte:

“Unabhängig von den notwendigen künftigen Krypto-Vorschriften besteht unser Beitrag zur Beendigung dieser Offshore darin, Krypto-Vermögenswerte dem gleichen Satz zu unterwerfen, der für Kapitalgewinne aus gleichwertigem Einkommen gilt.”

Bildquelle: Pixabay

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