Unmöglich!? Putin plant Beschlagnahmung von Bitcoin (BTC) ab 2021!

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Bitcoin (BTC) gilt als nicht konfiszierbar. Trotzdem arbeitet die russische Regierung jetzt an einem Gesetz, nach dem BTC und andere digitale Vermögenswerte ab 2021 durch die Polizei beschlagnahmt werden können.

Viele Investoren legen sich Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen gerade aus dem Grund zu, dass sie bei richtiger Aufbewahrung nicht konfisziert werden können. Die russische Regierung arbeitet allerdings aktuell an einem Gesetz, welches den Behörden genau diese Unmöglichkeit erlauben soll. Darüber berichtete heute die örtliche Nachrichtenseite RBC. Das Gesetz soll bis zum 31. Dezember 2021 erarbeitet werden.

Rechtslage von Kryptowährungen in Russland unklar

Bislang steht eine mögliche Konfiszierung digitaler Vermögenswerte in Russland auf keinem soliden rechtlichen Fundament. Es wurde noch nicht festgelegt, ob beispielsweise Bitcoin als Ware oder als Bargeld-Äquivalent einzustufen sei.

Ein Gesetz, welches für Klarheit sorgen sollte, wurde im Mai 2018 zwar in erster Lesung durch die Duma (Parlament) verabschiedet, die zweite Lesung steht jedoch bis heute aus.

Beschlagnahmung bei Exchanges durchaus möglich

Wie RBC ausführt, hängt die Durchführbarkeit einer Beschlagnahmung ganz davon ab, wie die betreffenden Coins aufbewahrt werden. Lagern sie auf einer Wallet, deren Private Keys der Besitzer kontrolliert, sind die Beamten machtlos (natürlich nur, sofern sie nicht irgendwo die aufgeschriebenen Zugangsdaten finden oder sie der Person unter Zwang entlocken).

Anders sieht es aus, wenn die Coins auf einer Exchange lagern. Dann können Regierungen dem betreffenden Unternehmen theoretisch eine Auszahlung befehlen und der Kryptobörse bei einer Verweigerung beispielsweise die Lizenz entziehen. Das wird allerdings schwierig, wenn die Exchange in einem anderen Land sitzt, welches nicht mit den heimischen Behörden kooperiert.

Machst Du aktiv Gedanken darum, dass Deine Coins vor Beschlagnahmung sicher sind? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

© Bild via Jedimentat44, Flickr.comLizenz, editiert

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