Quantencomputer bedrohen Bitcoin: O’Leary warnt vor Rückgang institutioneller Investitionen

Quantencomputer bedrohen Bitcoin: O’Leary warnt vor Rückgang institutioneller Investitionen

Autor: Coinkurier Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Quantencomputer bedrohen Bitcoin und verunsichern institutionelle Anleger, während O’Leary eine Begrenzung der Beteiligung auf 3% erwartet; gleichzeitig zeigt das OpenClaw-Verbot von Krypto-Erwähnungen die Sicherheitsprobleme in der Branche.

Der drohende Krypto-Kollaps durch die Bedrohung durch Quantencomputer sorgt für Unruhe unter Bitcoin-Investoren. Kevin O’Leary, ein angesehener Investor, warnt vor den Risiken, die diese Technologie für die Blockchain mit sich bringt. Institutionelle Anleger zeigen sich zurückhaltend und halten ihre Bestände in der Hoffnung auf Lösungen für diese Herausforderungen. In diesem Pressespiegel beleuchten wir die aktuellen Entwicklungen, von den Reaktionen der Bitcoin-Entwickler bis hin zu den neuesten Nachrichten aus der Krypto-Welt, die sowohl Chancen als auch Risiken aufzeigen.

Krypto-Kollaps droht: Bitcoin in Gefahr durch Quantencomputer

Kevin O’Leary, ein prominenter Investor, warnt, dass Quantencomputer das größte Hindernis für Bitcoin-Investitionen darstellen könnten. Institutionelle Anleger zeigen sich zurückhaltend, da das Risiko einer Quanten-Attacke auf die Blockchain wächst. O’Leary betont, dass viele Großanleger ihre Bitcoin-Bestände nicht ausbauen, solange keine Lösung für die Quanten-Risiken gefunden wird. Er erwartet, dass die institutionelle Beteiligung an Bitcoin nicht über eine 3-Prozent-Grenze hinausgehen wird, solange diese Unsicherheiten bestehen.

„Bis das geklärt ist, erwarte nicht, dass sie über die 3-Prozent-Beteiligung hinausgehen. Sie bleiben vorsichtig, diszipliniert und warten auf Klarheit.“ - Kevin O’Leary

In Reaktion auf diese Bedenken haben Bitcoin-Entwickler das Bitcoin Improvement Proposal 360 (BIP 360) in das GitHub-Repository aufgenommen. Dieses könnte in zukünftige Bitcoin-Updates einfließen und zielt darauf ab, die Sichtbarkeit von öffentlichen Schlüsseln zu reduzieren, um die Anfälligkeit gegenüber Quantenangriffen zu verringern. Der P2MR-Ansatz würde sicherstellen, dass öffentliche Schlüssel erst beim Ausgeben sichtbar werden, was das Risiko mindert.

Zusammenfassung: Quantencomputer stellen ein ernsthaftes Risiko für Bitcoin dar, was institutionelle Anleger verunsichert. O’Leary erwartet eine Begrenzung der institutionellen Beteiligung auf 3%, bis Lösungen für diese Risiken gefunden werden.

BTC-Nachrichten: Verbot von Krypto-Erwähnungen im OpenClaw Discord

Der Discord-Server des KI-Agenten OpenClaw hat ein generelles Verbot für die Erwähnung von „Bitcoin“ und anderen Kryptowährungen eingeführt. Dies geschah nach einem Vorfall, bei dem Betrüger die Konten des Projekts übernahmen und einen gefälschten Token mit einer Marktkapitalisierung von 16 Millionen US-Dollar beworben. Peter Steinberger, der Schöpfer von OpenClaw, erklärte, dass das Verbot notwendig sei, um das Projekt vor weiteren Belästigungen zu schützen.

Ein Nutzer wurde bereits gesperrt, nachdem er Bitcoin in einem technischen Kontext erwähnte, was die strengen Richtlinien des Servers verdeutlicht. Steinberger hat betont, dass er niemals eine eigene Kryptowährung herausgeben wird und dass Projekte, die ihn als Coin-Eigentümer aufführen, Betrug sind.

Zusammenfassung: OpenClaw hat ein Verbot für Krypto-Erwähnungen im Discord eingeführt, um das Projekt vor Betrügern zu schützen. Der Schöpfer distanziert sich klar von jeglichen Krypto-Projekten.

Eric Trump trotzt Bitcoin-Crash und setzt auf Krypto-Immobilien-Token

Eric Trump bleibt trotz des jüngsten Bitcoin-Crashes optimistisch und setzt auf das Wachstumspotenzial von Krypto-gestützten Finanzprodukten. Bitcoin notiert derzeit unter 67.000 US-Dollar und hat in den letzten fünf Wochen an Wert verloren. Trump relativiert den Rückgang und empfiehlt Anlegern, bei Unsicherheiten in „langweilige Anleihen“ zu investieren.

Zusätzlich treibt Eric Trump mit World Liberty Financial die Tokenisierung von Immobilienwerten voran. Gemeinsam mit Securitize und einer Tochtergesellschaft des saudischen Projektentwicklers DarGlobal sollen Ertragsanteile eines geplanten Trump-Resorts auf den Malediven als Krypto-Wertpapiere verkauft werden. Der Markt für tokenisierte Immobilien wird auf rund 359 Millionen US-Dollar geschätzt, was ein erhebliches Expansionspotenzial bietet.

Zusammenfassung: Eric Trump bleibt optimistisch trotz des Bitcoin-Crashes und fördert die Tokenisierung von Immobilienwerten. Der Markt für tokenisierte Immobilien zeigt vielversprechendes Wachstumspotenzial.

Bitcoin-Adressen für Börsen verifizieren: Anleitung für Satoshi Test und Adress-Signatur

Die EU-Verordnung „Transfer of Funds Regulation (ToFR)“ verpflichtet Krypto-Dienstleister, Absender- und Empfängerdaten jeder Transaktion zu erfassen und zu verifizieren. Dies betrifft nicht nur institutionelle Wallets, sondern auch private Nutzer, die ihre Adressen nachweisen müssen. Der Satoshi Test und die Wallet-Signatur sind zwei Verfahren, um den Eigentumsnachweis zu führen.

Der Satoshi Test erfordert eine Mikro-Transaktion, während die Adress-Signatur eine digitale Signatur mit dem privaten Schlüssel nutzt. Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile, wobei die Adress-Signatur als überlegen gilt, da sie keine On-Chain-Transaktion erfordert und somit keine Gebühren verursacht.

Zusammenfassung: Die EU-Verordnung zwingt Nutzer zur Verifizierung ihrer Bitcoin-Adressen. Der Satoshi Test und die Adress-Signatur sind zwei Methoden, um den Eigentumsnachweis zu erbringen, wobei die Adress-Signatur als die effektivere Methode gilt.

Mr. DAX & Rohstoff-Insider: Klartext zu Bitcoin und Rohstoffen

In einem aktuellen Interview äußern sich Dirk Müller (Mr. DAX) und Rohstoffstratege Björn Paffrath zu den aktuellen Entwicklungen auf den Märkten. Sie warnen, dass Bitcoin als Trading-Asset betrachtet werden sollte und nicht als „Gold-Alternative“. Die Marktvolatilität erfordert eine Diversifikation und aktives Management, anstatt auf eine radikale Umschichtung zu setzen.

Die Experten diskutieren auch die Situation auf dem Silbermarkt, der sich in zwei Segmente teilt: Papier und physische Knappheit. Sie betonen, dass die physische Realität in 2026 an Bedeutung gewinnen wird, während die Papiermärkte möglicherweise die Kontrolle verlieren.

Zusammenfassung: Experten warnen, Bitcoin als Trading-Asset zu betrachten und betonen die Notwendigkeit von Diversifikation. Die physische Realität könnte in den Rohstoffmärkten zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Milliarden-Krimi um Bitcoins: Sachsen und beschlagnahmtes Geld

Im Freistaat Sachsen steht ein beschlagnahmtes Bitcoin-Vermögen von über 2,6 Milliarden Euro auf dem Spiel. Der mutmaßliche Kopf des illegalen Streaming-Portals Movie2k wird vor Gericht gestellt, und es gibt Bedenken, dass Sachsen möglicherweise keinen Zugriff auf das beschlagnahmte Vermögen haben könnte. Dies könnte die rechtlichen Grundlagen für die Beschlagnahme in Frage stellen.

Die Situation wirft Fragen auf, wie der Staat mit solchen Krypto-Vermögen umgehen kann und welche rechtlichen Hürden möglicherweise überwunden werden müssen, um den Zugriff auf diese Mittel zu sichern.

Zusammenfassung: Sachsen steht vor rechtlichen Herausforderungen bezüglich eines beschlagnahmten Bitcoin-Vermögens von über 2,6 Milliarden Euro. Die rechtlichen Grundlagen für die Beschlagnahme könnten in Frage gestellt werden.

Einschätzung der Redaktion

Die Warnung von Kevin O’Leary bezüglich der Bedrohung durch Quantencomputer für Bitcoin ist ein ernstzunehmendes Signal für die gesamte Krypto-Branche. Die Unsicherheit, die durch potenzielle Quantenangriffe entsteht, könnte das Vertrauen institutioneller Anleger erheblich beeinträchtigen und deren Bereitschaft, in Bitcoin zu investieren, stark einschränken. Die von den Entwicklern vorgeschlagenen Maßnahmen, wie das Bitcoin Improvement Proposal 360, sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Sicherheit der Blockchain zu erhöhen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen ausreichen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen und die institutionelle Beteiligung über die 3-Prozent-Grenze hinaus zu steigern.

Zusätzlich zeigt das Verbot von Krypto-Erwähnungen im OpenClaw Discord, wie stark die Branche unter dem Druck von Betrugsfällen leidet. Solche Maßnahmen könnten zwar kurzfristig helfen, das Projekt zu schützen, verdeutlichen jedoch auch die Herausforderungen, mit denen Krypto-Projekte konfrontiert sind, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und Vertrauen.

Eric Trumps Optimismus in Bezug auf Krypto-Immobilien-Token könnte ein Lichtblick in einem ansonsten unsicheren Markt sein. Die Tokenisierung von Immobilienwerten bietet ein vielversprechendes Wachstumspotenzial, könnte jedoch auch durch die allgemeine Marktvolatilität und regulatorische Unsicherheiten beeinträchtigt werden.

Die EU-Verordnung zur Verifizierung von Bitcoin-Adressen stellt eine weitere Herausforderung dar, die sowohl private als auch institutionelle Nutzer betrifft. Die Notwendigkeit zur Verifizierung könnte die Nutzung von Kryptowährungen erschweren und die Akzeptanz bremsen, was langfristige Auswirkungen auf die Marktteilnehmer haben könnte.

Insgesamt zeigt die aktuelle Situation, dass die Krypto-Branche vor bedeutenden Herausforderungen steht, die sowohl technologische als auch regulatorische Aspekte betreffen. Die Notwendigkeit zur Diversifikation und aktiven Marktbeobachtung wird von Experten betont, um den Risiken in einem sich schnell verändernden Umfeld zu begegnen.

Quellen: