Quantenresistente Blockchains, XRP-ETFs und Riots 92,5-Millionen-Dollar-Übernahme
Autor: Coinkurier Redaktion
Veröffentlicht:
Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Der Pressespiegel beleuchtet quantenresistente Blockchain-Technik, ein neues OST-Fachbuch zu DeFi und Tokenisierung, anhaltende XRP-ETF-Zuflüsse sowie Riots Mining-Ausbau.
Quantenresistente Blockchains, neue Forschung zu DeFi und Tokenisierung, anhaltende XRP-ETF-Zuflüsse sowie Riots millionenschwere Mining-Expansion: Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie stark technologische Innovation, institutionelles Kapital und infrastrukturelle Weichenstellungen den Kryptomarkt prägen.
Quantenresistente Blockchains sollen mit Mathematik statt Spezialhardware entstehen
Blockchain-Systeme müssen nach Ansicht von Muriel Médard, Mitgründerin von Optimum und Professorin am MIT, nicht auf Quantencomputer warten, um quantensicher zu werden. In einer Kolumne bei CoinDesk argumentiert sie, dass klassische Mathematik bereits die notwendigen Werkzeuge biete.
Ein zentrales Risiko sieht Médard in der Strategie „jetzt ernten, später entschlüsseln“. Raffinierte Akteure, darunter Nationalstaaten, könnten verschlüsselte Daten bereits heute sammeln, um sie nach einer Weiterentwicklung der Quantencomputer zu entschlüsseln. Da Organisationen gesetzlich verpflichtet seien, Identitätsprotokolle, Aufzeichnungen und sensible Daten über Jahre zu speichern, blieben diese Informationen für spätere Entschlüsselungsversuche anfällig.
Blockchains seien besonders exponiert, weil sie Geld, Identität, Verträge und Governance dauerhaft sichern. Während klassische Kommunikation oft nur kurzfristig relevant sei, könnten Blockchain-Daten langfristig geschützt werden müssen. Ohne proaktive Maßnahmen drohe das Fundament dezentraler Finanz- und Governance-Systeme künftig quantengetriebenen Angriffen ausgesetzt zu sein.
CoinDesk beschreibt die traditionelle Kryptografie am Beispiel von RSA. Sie beruht auf der Schwierigkeit, sehr große Primzahlen zu faktorisieren. Peter Shor vom MIT zeigte 1994, dass Quantencomputer solche Probleme exponentiell schneller lösen könnten.
Als Reaktion entstand die Post-Quantum-Kryptografie. Sie basiert nicht auf einem einzelnen schwierigen Problem, sondern darauf, Angreifer zu einer unpraktikabel großen Zahl von Vermutungen zu zwingen. Das 1978 eingeführte klassische McEliece-Kryptosystem gilt laut dem Beitrag weiterhin als einer der stärksten Ansätze, sei jedoch wegen des hohen Rechenaufwands bei Verschlüsselung und Entschlüsselung kostenintensiv.
Im Blockchain-Bereich arbeitet die Ethereum Foundation mit der Forschungsgruppe ZKnox an Open-Source-Post-Quantum-Lösungen. Diese könnten die Gasgebühren laut CoinDesk um bis zu das 12-Fache senken und zugleich Ethereum gegen künftige Quantenbedrohungen schützen. Algorand sichere seine gesamte Chain-Historie mit FALCON-Signaturen.
Als Alternative zur vollständigen Verschlüsselung aller Daten stellt Médard Random Linear Network Coding vor. Die am MIT über mehr als zwei Jahrzehnte entwickelte Methode zerlegt Daten in kodierte Gleichungen, die während der Übertragung gemischt und neu kombiniert werden können.
Bei einer PQC-Verschlüsselung mittels RLNC müsse lediglich ein Bruchteil verschlüsselt werden, beispielsweise eine von zehn kodierten Gleichungen. Dadurch könne die Verschlüsselung von 10 % der Daten den Schutz von 100 % des Datensatzes bewirken, während 90 % der Rechenlast eingespart würden.
RLNC könne laut dem Beitrag auf jeder Ebene des Web3-Stacks eingesetzt werden. Auf Anwendungsebene ließe sich die Mathematik in der Software-Schicht anwenden und lokal verwalten. Auf Infrastrukturebene habe das MIT eine Synthese von RLNC in Hardware-Chips entwickelt, die eine Skalierung bis hinunter zu Silizium und in den Kern von Blockchain-Knoten zeige.
Darüber hinaus könne RLNC als „quantensichere Speicherschicht“ für Blockchains dienen. Datenverbreitung, Speicherung und das Schreiben auf die Chain könnten dadurch quantensichere Eigenschaften erhalten, ohne jede Transaktion Ende-zu-Ende verschlüsseln zu müssen.
„Es ist alles Codierung. Stift-und-Papier-Mathematik.“
Institutionen würden Finanz-, Identitäts- oder Governance-Systeme laut Médard nicht auf öffentlichen Blockchains aufbauen, wenn diese nicht nachweislich zukunftssicher seien. Der Schutz müsse vor der Verfügbarkeit leistungsfähiger Quantencomputer beginnen, weil die Daten andernfalls bereits abgegriffen worden sein könnten.
Zusammenfassung: CoinDesk stellt RLNC als mathematischen Ansatz für quantenresistente Blockchains vor. Die Methode soll durch die Verschlüsselung eines Bruchteils der Daten den Schutz des gesamten Datensatzes ermöglichen und dabei 90 % der Rechenlast einsparen.
OST-Forscher ordnen Blockchain, Krypto-Assets und Tokenisierung ein
Drei Autoren der OST – Ostschweizer Fachhochschule widmen sich in einem Fachbuch den technologischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Grundlagen digitaler Finanzmärkte. Darüber berichtet LEADER Digital.
Pascal Egloff, Ernesto Turnes und Stefan Neumann behandeln in „Navigating Decentralized Finance: From Blockchain to Crypto Assets and Tokenization“ die Grundlagen und Anwendungen digitaler Finanzmärkte. Das englischsprachige Werk ist bei Academic Press (Elsevier) erschienen und richtet sich an Studenten, Fachpersonen und Entscheidungsträger.
Blockchain-Technologien beschäftigen laut LEADER Digital inzwischen Banken, Börsen, Vermögensverwalter und Regulierungsbehörden. Sie ermöglichen neue Formen des Zahlungsverkehrs, der Vermögensverwaltung und der Abwicklung von Finanzgeschäften. Gleichzeitig entstehen Fragen zur Sicherheit, zu rechtlichen Rahmenbedingungen und zu wirtschaftlichen Auswirkungen.
Ein Schwerpunkt des Buches liegt auf dezentralen Finanzsystemen. DeFi ermöglicht Finanzdienstleistungen ohne klassische Banken als Vermittler. Blockchain-Netzwerke bilden dabei die Grundlage für den direkten Austausch digitaler Vermögenswerte.
Durch Tokenisierung lassen sich Wertschriften, Immobilien oder Kunstwerke digital abbilden und handelbar machen. Das Buch verbindet damit technologische Grundlagen mit konkreten Anwendungsfeldern der digitalen Finanzwirtschaft.
Auf 398 Seiten behandeln die Autoren verteilte Datenbanksysteme, sogenannte Distributed-Ledger-Technologien, sowie die Infrastruktur digitaler Finanzmärkte. Weitere Themen sind die Ökonomie von Krypto-Assets, Stablecoins, digitale Zentralbankwährungen, Smart Contracts und NFTs.
Auch Finanzkriminalität und Compliance werden aufgegriffen. Mehr als 120 Abbildungen, Fallstudien und Beispiele aus der internationalen Finanzwirtschaft ergänzen die fachlichen Ausführungen.
Das Buch ist sowohl für das Selbststudium als auch für die Hochschullehre konzipiert. Dozenten erhalten über eine ergänzende Website Zugang zu Vorlesungsfolien für Bachelor-, Master- und Weiterbildungsprogramme.
Die Autoren lehren und forschen an der OST in St.Gallen. Pascal Egloff leitet das Kompetenzzentrum Banking und Finance und beschäftigt sich mit Blockchain, digitalen Assets und Innovationen im Bankensektor. Ernesto Turnes führt seit 2023 das Institut für Finance und Law; zu seinen Fachgebieten zählen Asset Management, Unternehmensbewertung und digitale Finanzanlagen.
Stefan Neumann bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung aus leitenden Funktionen im Bankensektor mit. Seine Schwerpunkte liegen bei digitalen Assets, Compliance und regulatorischen Fragen.
| Titel | Navigating Decentralized Finance: From Blockchain to Crypto Assets and Tokenization |
| Verlag | Academic Press (Elsevier) |
| Auflage | erste Auflage, November 2025 |
| Umfang | 398 Seiten |
| Sprache | Englisch |
| Paperback-ISBN | 978-0-443-27408-4 |
| E-Book-ISBN | 978-0-443-27409-1 |
Zusammenfassung: LEADER Digital berichtet über ein 398 Seiten umfassendes Fachbuch der OST zu DeFi, Blockchain, Krypto-Assets und Tokenisierung. Das Werk verbindet technologische Grundlagen mit wirtschaftlichen, regulatorischen und praktischen Fragestellungen.
XRP-ETFs verzeichnen laut Börse Express zehn Handelstage mit Nettozuflüssen
XRP-ETFs in den USA haben laut Börse Express zehn Handelstage in Folge Nettozuflüsse verbucht. Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der Ripple größere Mengen XRP aus dem Treuhandverwahr freigegeben hat.
Anfang September gab Ripple in drei Transaktionen insgesamt eine Milliarde XRP aus dem Escrow frei. Die Tranchen umfassten 500, 400 und 100 Millionen Token.
Die monatlichen Freigaben gehören laut Börse Express zu einem seit Jahren etablierten Verwahrmechanismus. Marktteilnehmer beobachten sie dennoch, weil sie das zirkulierende Angebot beeinflussen können. Nach der jüngsten Freigabe verblieb Medienberichten zufolge ein gesperrter Bestand von rund 31,28 Milliarden XRP im Escrow.
Die ETF-Zuflüsse hielten zuletzt an. Am 8. September kamen laut Berichten nahezu sechs Millionen US-Dollar hinzu. Franklins Produkt XRPZ vereinte davon einen Tagesbetrag von 1,55 Millionen US-Dollar auf sich.
Für den laufenden Monat wurde ein kumulierter Zufluss von knapp 14,86 Millionen US-Dollar berichtet. Börse Express ordnet die stetigen, aber überschaubaren Beträge als vorsichtigen und kontinuierlichen Kapitalzufluss institutioneller Anleger ein.
Parallel rückte die technische Entwicklung des XRP Ledger in den Mittelpunkt. Der Verbesserungsvorschlag fixCleanup3_3_0 befand sich am 11. September in seinem zweiwöchigen Aktivierungsfenster und bewegte sich auf eine mögliche Aktivierung im Hauptnetz zu, vorbehaltlich der Zustimmung der Validatoren.
Der XRP-Kurs notiert laut Börse Express aktuell bei 1,37 US-Dollar. Damit liegt er rund 12 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,22 US-Dollar.
Zum bisherigen Jahreshoch von 3,18 US-Dollar, das Mitte September des Vorjahres erreicht wurde, fehlt XRP weiterhin deutlich mehr als die Hälfte. Die ETF-Zuflüsse und die Netzwerkpflege liefern zwar strukturelle Unterstützung, ändern laut dem Bericht jedoch wenig an der hohen Schwankungsbreite.
| ETF-Nettozuflüsse | zehn Handelstage in Folge |
| Freigegebene XRP | eine Milliarde XRP |
| Tranchen | 500, 400 und 100 Millionen Token |
| Gesperrter Escrow-Bestand | rund 31,28 Milliarden XRP |
| Zufluss am 8. September | nahezu sechs Millionen US-Dollar |
| Tagesbetrag von XRPZ | 1,55 Millionen US-Dollar |
| Kumulierte Monatszuflüsse | knapp 14,86 Millionen US-Dollar |
| Aktueller XRP-Kurs | 1,37 US-Dollar |
| 50-Tage-Durchschnitt | 1,22 US-Dollar |
| Bisheriges Jahreshoch | 3,18 US-Dollar |
Zusammenfassung: XRP-ETFs verzeichneten zehn Handelstage mit Nettozuflüssen, während Ripple eine Milliarde XRP freigab. Der laufende Monatszufluss wurde mit knapp 14,86 Millionen US-Dollar angegeben; der XRP-Kurs lag bei 1,37 US-Dollar.
Riot Platforms übernimmt Block Mining für 92,5 Millionen US-Dollar
Riot Platforms treibt seine geografische Expansion und den Ausbau seiner Rechenleistung voran. Laut Börse Express übernimmt der Krypto-Miner Block Mining für insgesamt 92,5 Millionen US-Dollar und sichert sich dadurch zusätzliche Standorte in Kentucky.
Die Transaktion umfasst eine sofortige Kapazitätserweiterung um 60 Megawatt. Das Gesamtpotenzial der neuen Standorte wird auf 155 MW beziffert. Von der bereits operativen Leistung entfallen 23 MW auf Eigen-Mining und 18 MW auf Hosting-Dienste.
Riot Platforms plant, die Standorte weiterzuentwickeln. Für drei verschiedene Standorte wird eine Pipeline von über 300 MW in Aussicht gestellt.
Finanziert wurde die Transaktion mit 18,5 Millionen US-Dollar in bar und 74 Millionen US-Dollar in Aktien. Der Schritt folgt laut Börse Express auf die vor gut drei Wochen kommunizierte strategische Transformation zu KI-Rechenzentren.
Die neuen Kapazitäten ergänzen den Rockdale-Campus, für den vor rund einem Monat ein langfristiges Abkommen geschlossen wurde. Die Expansion in Kentucky soll die Abhängigkeit von einzelnen Standorten verringern und die operative Schlagkraft erhöhen.
In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres steigerte Riot seine Hashrate auf 42,5 Exahashes pro Sekunde. Das entspricht einem Zuwachs von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
In diesem Zeitraum produzierte das Unternehmen 1.473 Bitcoin und hielt einen Bestand von insgesamt 15.680 Bitcoin. Für das zweite Quartal meldete Riot Platforms einen Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 174,2 Millionen US-Dollar.
Gleichzeitig weitete sich der Verlust je Aktie auf 0,68 US-Dollar aus. Beobachter hatten laut Börse Express mit einem Minus von 0,33 US-Dollar gerechnet.
Im Bereich Data Center stammten rund 23,2 Millionen US-Dollar der Erlöse aus Leasing-Verträgen und dem Ausbau von Infrastruktur. Trotz der operativen Verluste investiert Riot weiter in die Skalierung. Unterstützt wird dies durch eine Kreditfazilität von Morgan Stanley, die vor gut drei Wochen vereinbart wurde.
Das institutionelle Interesse an der Aktie bleibt gemischt. Der Hedgefonds Third Point von Dan Loeb stockte im zweiten Quartal Positionen beim Wettbewerber Hut 8 auf, hielt bei Riot Platforms jedoch keine Aktienpositionen, sondern lediglich Schuldtitel im Wert von rund 7,03 Millionen US-Dollar.
Das Leerverkaufsinteresse liegt laut Börse Express bei 14,47 Prozent der frei handelbaren Aktien. Gleichzeitig stieg die Mining-Difficulty zuletzt am Samstag auf 127,45 Billionen (T).
Der Bitcoin-Preis konsolidierte sich nach dem Sprung über 80.000 Dollar vor rund zwei Wochen und notierte am Vortag bei etwa 77.000 Dollar. Anleger blickten zudem auf die Sitzung der US-Notenbank Fed am 15. und 16. September.
| Übernahmepreis | 92,5 Millionen US-Dollar |
| Baranteil | 18,5 Millionen US-Dollar |
| Aktienanteil | 74 Millionen US-Dollar |
| Sofortige Kapazitätserweiterung | 60 MW |
| Gesamtpotenzial der Standorte | 155 MW |
| Eigen-Mining | 23 MW |
| Hosting-Dienste | 18 MW |
| Pipeline | über 300 MW |
| Hashrate | 42,5 Exahashes pro Sekunde (EH/s) |
| Hashrate-Zuwachs | 26 Prozent |
| Produzierte Bitcoin | 1.473 Bitcoin |
| Bitcoin-Bestand | 15.680 Bitcoin |
| Quartalsumsatz | 174,2 Millionen US-Dollar |
| Verlust je Aktie | 0,68 US-Dollar |
| Erwartetes Minus je Aktie | 0,33 US-Dollar |
| Data-Center-Erlöse | rund 23,2 Millionen US-Dollar |
| Schuldtitel von Third Point | rund 7,03 Millionen US-Dollar |
| Leerverkaufsinteresse | 14,47 Prozent |
| Mining-Difficulty | 127,45 Billionen (T) |
| Bitcoin-Preis am Vortag | etwa 77.000 Dollar |
Zusammenfassung: Riot Platforms übernimmt Block Mining für 92,5 Millionen US-Dollar und erweitert seine Kapazität zunächst um 60 MW. Das Unternehmen meldete 42,5 EH/s Hashrate, 1.473 produzierte Bitcoin und einen Quartalsumsatz von 174,2 Millionen US-Dollar, während der Verlust je Aktie 0,68 US-Dollar betrug.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Bedeutung liegt in der vorsorglichen Modernisierung der Blockchain-Infrastruktur: Quantensicherheit muss implementiert werden, bevor leistungsfähige Quantencomputer verfügbar sind. Mathematische Verfahren könnten dabei einen kostengünstigeren Weg eröffnen, doch ihre Praxistauglichkeit hängt von unabhängigen Sicherheitsprüfungen, standardisierten Verfahren und einer skalierbaren Umsetzung ab.
Kernaussage: Der Schutz künftiger Blockchain-Systeme wird weniger durch Spezialhardware als durch frühzeitige, belastbare Kryptografie entschieden.
Einschätzung der Redaktion
Das Fachbuch ist vor allem deshalb relevant, weil es die technologische Debatte mit wirtschaftlichen und regulatorischen Fragen verbindet. Für die weitere Entwicklung digitaler Finanzmärkte ist diese Verbindung entscheidend: Technische Innovationen werden sich nur dann nachhaltig durchsetzen, wenn sie rechtssicher, verständlich und in bestehende Finanzprozesse integrierbar sind.
Kernaussage: Der langfristige Erfolg von DeFi und Tokenisierung hängt ebenso von Regulierung und institutioneller Anschlussfähigkeit wie von der Technologie ab.
Einschätzung der Redaktion
Die anhaltenden ETF-Zuflüsse signalisieren wachsendes institutionelles Interesse, sind angesichts ihrer begrenzten Größenordnung aber kein belastbarer Beleg für eine nachhaltige Neubewertung von XRP. Zusammen mit regelmäßigen Angebotsfreigaben bleibt das Marktbild widersprüchlich: Nachfrageimpulse treffen auf strukturellen Verkaufs- und Verwässerungsdruck.
Kernaussage: XRP erhält institutionelle Unterstützung, doch die hohe Angebotsunsicherheit begrenzt die Aussagekraft der Zuflüsse.
Einschätzung der Redaktion
Die Übernahme stärkt Riots strategische Optionen, erhöht aber zugleich den Kapital- und Ausführungsdruck. Die Kombination aus Bitcoin-Mining und KI-Rechenzentren kann die Einnahmequellen diversifizieren, macht das Unternehmen jedoch stärker von Energiepreisen, Finanzierungskosten, Auslastung und der erfolgreichen Umwandlung geplanter Kapazitäten in stabile Erträge abhängig.
Kernaussage: Riot gewinnt Skalierung und Diversifikation, muss den Ausbau aber in nachhaltig profitable Geschäftsmodelle übersetzen.
Quellen: