Ravencoin (RVN) versechsfacht (!) sich, flattert neuem Allzeithoch entgegen

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Der Preis eines Ravencoin (RVN) hat sich in den letzten Wochen mehr als versechsfacht (ja, richtig gehört). Die Kryptowährung dient der Herausgabe und dem Transfer von Tokens. Ihre Entwicklung wurde maßgeblich von der Firma Overstock finanziert.

Die meisten Kryptowährungen sind noch Lichtjahre davon entfernt, ihre Preishöchststände aus der Zeit der letzten Spekulationsblase erneut zu erreichen. Nicht so Ravencoin (RVN): Der Wert dieser Digitalwährung hat seit letztem Monat um mehr als 500 Prozent zugelegt. Am 25. Februar koste ein RVN nur etwa 0,01 US-Dollar, doch aktuell sind es schon über 0,065 US-Dollar.

Damit ist RVN kurz davor, ein neues Allzeithoch zu erklimmen. Der bisherige Höchststand wurde laut CoinMarketCap vor fast genau einem Jahr, am 27. März 2018, erreicht und betrug 0,073 US-Dollar. Neben dem Preis hat sich auch die Hashrate der Kryptowährung in den letzten Wochen vervielfacht.

Plattform zum Transfer von Tokens

Ravencoin wurde am 03. Januar 2018, neun Jahre nach der Einführung von Bitcoin (BTC), gestartet. Die Kryptowährung wurde speziell mit dem Ziel entwickelt, auf ihr Tokens herauszugeben und zu transferieren. So etwas ist zwar auch beispielsweise mit dem ERC-20-Standard auf Basis von Ethereum (ETH) möglich, soll bei Ravencoin aber einfacher und sicherer sein. Das erklären zumindest die Entwickler.

RVN basiert auf modifiziertem Bitcoin-Code. Wie bei der ältesten Kryptowährung hatte von Anfang an jeder die gleichen Chancen, den Coin zu minen. Die Blockzeit liegt bei einer Minute, die Blockbelohnung bei 5.000 RNV. Es können maximal 21 Milliarden Ravencoins existieren.

Außerdem nutzt RVN den X16R-Mining-Algorithmus. Dieser wurde mit dem Ziel entwickelt, ASIC-resistent zu sein. Niemand sollte also in der Lage sein, genau auf diesen Algorithmus zugeschneiderte Spezialcomputer zu entwickeln. Jedoch erklärte Bruce Fenton, Mitautor des Ravencoin-Whitepapers, im Oktober, angesichts neuer Entwicklungen in der ASIC-Herstellung könne man keine Resistenz mehr garantieren.

Ravencoin maßgeblich von Overstock finanziert

Der wichtigste Geldgeber hinter den Ravencoin-Entwicklern ist Overstock, ein amerikanischer Onlinehandel, welcher bereits seit 2014 Bitcoin akzeptiert. Overstock-CEO Patrick Byrne erklärte vergangenes Jahr im Interview mit Business Insider, seine Firma habe „Millionen von Dollar“ in Ravencoin-Teams investiert.

Es ist nicht ganz klar, warum der Ravencoin-Preis aktuell durch die Decke geht. Manche Beobachter verweisen jedoch auf eine Aussage Byrnes von vergangener Woche. Der CEO hatte auf einer Konferenz erklärt, es würden schon bald „signifikante Neuigkeiten zu Ravencoin“ bekannt werden.

Die Twitter-Präsenz der Kryptowährung hat dagegen eine simple Erklärung für die jüngsten Erfolge: Es liege einfach daran, dass alle Leute Ravencoin lieben würden.

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© Bild via Frank Schulenburg, Wikipedia.org, Lizenz

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