Riesiger EOS-Exit Scam! Offenbar $50 Millionen gestohlen:

0
897

Offenbar hat der chinesische Wallet-Anbieter “EOS Ecology” einen Exit Scam vollzogen und sich mit 50 Millionen US-Dollar in Form von EOS davongemacht:

Anscheinend hat ein chinesischer EOS-Wallet-Anbieter, der zuvor mit hohen Erträgen geworben hatte, einen Exit Scam vollzogen und Coins im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar gestohlen. Das berichteten die Nachrichtenseiten Crypto Briefing und The Block.

Über den Namen der betrügerischen Wallet-App waren sie sich allerdings uneinig, entweder hieß sie “EOS Ecology” oder “EOS Ecosystem”. Das liegt offenbar daran, dass die chinesische Bezeichnung “EOS生态” auf beide Arten übersetzt werden kann.

Scam gab sich seriösen Anstrich

Die Scammer sicherten sich offenbar die EOS-Adresse w.io und behaupteten auf dieser Grundlage, mit dem respektierten Block Producer Stareos assoziiert zu sein. Dieser hatte nämlich eine Auktionsplattform für “.io”-Adressen gestartet. Stareos erklärte jedoch, dass keine weitere Verbindung existiere:

“Wenn [ein Benutzer einen] Namen von uns ersteigert, könnten [Leute] sehen, dass der Name unter .io generiert wird. Die Meisten wissen, dass es ein normaler Vorgang ist, einen Namen zu ersteigern und ihn zu registrieren. Aber die Betrüger erzählen den Neulingen, dass, da der Name unter .io generiert wurde, das bedeutet, dass w.io Teil von Starteos sei.”

Aktuell befinden sich die gestohlenen Coins laut Crypto Briefing in Accounts mit den Bezeichnungen “huobidevice1”,  “huobidevice2”, “huobidevice3” und “huobidevice5”. Diese gehörten jedoch trotz der Namen in Wahrheit nicht zu der Exchange Huobi.

Auch in der Vergangenheit gab es bereits mehrere EOS-Scams. Zu nennen währen beispielsweise EOS Vote, EOSCUBE, und EOSFIN.

EOS’ Version von PlusToken?

Der Fall von EOS Ecology erinnert stark an PlusToken, denn dabei handelte es sich ebenfalls um eine betrügerische Wallet-App aus China, die unrealistische Gewinne versprach. Als der Scam im Sommer des letzten Jahres aufflog, wurde der Schaden auf einen exorbitanten Betrag von 20 Milliarden Yuan oder 3 Milliarden Dollar geschätzt.

Seit dem Auffliegen des Scams beobachten Blockchain-Analysten die Bewegungen des Diebesguts. Es wird vermutetet, dass die Betrüger durch die Veräußerung ihrer riesigen Reserven zu einem großen Teil für die schlechte Preisentwicklung von Bitcoin (BTC) im zweiten Halbjahr 2019 verantwortlich waren.

Es bleibt abzuwarten, ob EOS Ecology auf ähnliche Weise die Wertentwicklung von EOS beeinflussen könnte. Bislang lassen sich jedenfalls noch keine besonderen negativen Auswirkungen auf den EOS-Preis erkennen. Der Wert des Coins sank zwar in den vergangenen 24 Stunden um rund fünf Prozent, doch befindet sich heute der gesamte Markt im roten Bereich, sodass dies nicht besonders hervorsticht.

Glaubst Du, dass dieser Exitscam auf lange Sicht den EOS-Preis negativ beeinflussen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here