Ripple-Wal wirft 54 Millionen XRP auf den Markt, hat noch Milliarden zu verkaufen!

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Im April hat Ripple-Mitgründer Jed McCaleb ganze 54 Millionen XRP (aktuell gut elf Millionen US-Dollar) verkauft. Diese Summe ist vor allem im Vergleich zu den Verkaufszahlen der Firma Ripple selbst beeindruckend:

Ripple-Mitgründer Jed McCaleb ist ein schwerreicher XRP-Wal. Im Februar schätzen Analysten von Whale Alert sein Vermögen auf sagenhafte 4,7 Milliarden XRP. Sein Krypto-Vermögen wirft er nach und nach auf den Markt:

Wie die Nachrichtenseite The Crypto Associate berichtete, verkaufte McCaleb, der auch Stellar (XLM) mitgegründet hat, im April täglich rund 1,8 Milliarden XRP. Auf den ganzen Monat gerechnet waren dies gut 54 Millionen Coins im Wert von aktuell über elf Millionen US-Dollar.

McCaleb verkauft mehr XRP als Ripple selbst 

Interessant ist, dass die Firma Ripple selbst ihre Verkäufe immer stärker zurückgeschraubt hat, wie in dem jüngsten Bericht zum ersten Quartal 2020 zu lesen war:

Demzufolge wurden zwischen Januar und März nur XRP im Wert von 1,75 Millionen US-Dollar als “Institutionelle direkte Verkäufe” durch das Unternehmen abgestoßen. “Programmatische Verkäufe” lagen wie auch schon im vorherigen Quartal bei null. Von Oktober bis Dezember 2019 hatte Ripple dagegen noch ganze 13,08 Millionen USD aus Over the Counter (OTC)-Verkäufen von XRP gewonnen. Im Quartal davor waren sogar insgesamt XRP im Wert von 66,24 Millionen USD verkauft worden.

In der Vergangenheit war Ripple immer wieder für die Verkäufe angegriffen worden, weil durch sie ein Ansteigen des XRP-Preises verhindert würde. Dieser Kritik ist also nun der Wind aus den Segeln genommen.

Auch Bitcoin (BTC) steht unter Verkaufsdruck

Bei Bitcoin (BTC) gibt es keine Gründer, die ständig ihre Coins auf den Markt werfen würfen. Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto rührt bekanntlich die von ihm geschürften BTC nicht an (sofern er überhaupt noch lebt). Andererseits steht der Bitcoin-Preis durch Mining stark unter Druck:

Allein um den Preis auf dem Status Quo zu halten, müssen bislang jeden Tag 1.800 BTC (aktuell gut 15 Millionen US-Dollar) durch irgendjemanden gekauft werden. Alle zehn Minuten streichen Miner nämlich eine Blockbelohnung von 12,5 Bitcoin ein. Hochgerechnet ergibt dies eine Inflation 75 BTC pro Stunde und eben 1.800 pro Tag. Natürlich können die Miner diese Coins nicht einfach hodln, sondern müssen sie verkaufen, um Strom und Maschinen bezahlen zu können.

Durch das Halving in ziemlich genau einer Woche wird sich diese Zahl immerhin halbieren. Bei XRP dagegen findet kein Mining (und auch kein Staking) statt. Alle Coins wurden bereits am Anfang geschaffen, und sofern Ripple oder McCaleb ihre Bestände nicht verkaufen, kommen keine neuen in Umlauf.

Glaubst Du, dass XRP trotz der fortgesetzten Verkäufe durch McCaleb in naher Zukunft einen starken Preisanstieg erfahren wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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