Ripple kooperiert mit Überweisungsfirma Xendpay, erschließt Märkte in Asien

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Die Überweisungsfirma Xendpay ist dem Ripple-Netzwerk beigetreten. Dies ermöglicht dem Unternehmen einen verbesserten Zugang zu vielen lokalen Währungen in Südostasien. 

Das Distributed Ledger-Unternehmen Ripple ist eine Partnerschaft mit der internationalen Überweisungsplattform Xendpay eingegangen. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung von Ripple können dadurch neue Zahlungskorridore nach Bangladesch, Malaysia, Vietnam, Indonesien und in die Philippinen eröffnet werden. Thailand erhalte sogar ein “Echtzeit-Zahlungsgleis”.

Leichterer Zugang zu asiatischen Währungen

Die Partnerschaft eröffne Xendpay vereinfachten Zugang zu “kleineren” lokalen Währungen, da das Unternehmen nun keine einzelnen Partnerschaften mit Banken vor Ort eingehen müsse. Bhavin Vaghela, Xendpays Leiter für Produktinformationen, kommentierte das folgendermaßen:

“Es gibt einen eingebauten Vertrauensfaktor, der es uns ermöglicht, schneller auf den Markt zu kommen. Währungen wie der malaysische Ringgit oder der bangladeschische Taka konnten wir bisher nicht anbieten. Da es nun einfacher ist, sich mit lokalen Partnern zu verbinden, können wir unseren Kunden mehr lokale Währungen anbieten und sehen daher neues Wachstum in diesen Korridoren.”

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Xendpay sieht seine Kundenbasis vor allem in Migranten, die ihre Einkünfte nach Hause überweisen, aber auch in Studenten und Betreibern von internationalen Onlinegeschäften. Die Firma will sich dadurch von der Konkurrenz unterscheiden, dass ihre Kunden die Höhe der Gebühren teilweise selbst bestimmen können.

Im Juni behauptete Ripple, dass “jede Woche durchschnittlich zwei bis drei neue Finanzinstitute” dem RippleNet beitreten würden. Schon im Mai hieß es, dass das Netzwerk mehr als 200 Teilnehmer hätte. Allerdings nutzten im Juli erst 20 Finanz-Institutionen die xRapid-Software und damit Ripples Kryptowährung XRP.

Hältst Du die vielen Partnerschaften von Ripple für wichtig oder eher für bedeutungslos? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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