Ripple (XRP) +11%! Das sind die Faktoren hinter dem Preisanstieg:

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Der Ripple (XRP)-Preis ist in den letzten 24 Stunden um beachtliche elf Prozent gestiegen. Dahinter könnte eine potenziell bedeutende neue Partnerschaft stecken. Ein bekannter Krypto-Experte sieht für XRP dennoch langfristig schwarz:

Die aktuell drittgrößte Kryptowährung Ripple (XRP) verzeichnete in den letzten 24 Stunden mit einem Plus von elf Prozent einen beachtlichen Preisanstieg. Der Wert eines XRP lag zwischenzeitlich bei 0,28 US-Dollar, so hoch wie seit Anfang November nicht mehr.

BitMEX-Listing und neue Partnerschaft

Der Aufschwung bei XRP lässt sich vor allem mit einer kürzlich verkündeten Partnerschaft zwischen Ripple und International Money Express, Inc. (Intermex), einem internationalen Zahlungsverarbeiter mit Fokus auf Lateinamerika und die Karibik, erklären. Die Kooperation Intermex soll vor allem Transaktionen zwischen den USA und Mexiko verbessern.

Außerdem ist heute der Tag, an dem XRP Perpetual Swaps an der führenden Krypto-Derivate-Exchange BitMEX erstmals gehandelt werden können. Diese Finanzprodukte ähneln Futures (Terminkontrakten), insofern man mit ihnen entweder auf steigende (long) oder fallende (short) Preise setzen und dank einer Hebelwirkung schon mit geringem Einsatz große Gewinne (oder Verluste) erzielen kann. Was sie allerdings von Terminkontrakten unterscheidet, ist der Sachverhalt, dass keine zeitliche Einschränkung vorliegt, man sie also so lange halten kann wie man möchte.

Arthur Hayes, CEO der Derivate-Börse, scheint allerdings nicht direkt ein Fan von XRP zu sein. Als Reaktion auf die Ankündigung seiner Firma verfasste er diesen etwas seltsam anmutenden Tweet:

“Heißt es Ripple, XRP oder Hundescheiße? Wer weiß, wen kümmert es? Es ist mehr als Null wert, also ist es Zeit, das USD-Paar auf BitMEX zu handeln. Boo-Yaka-sha!”

Krypto-Banker Novogratz sieht schwarz für Ripple (XRP)

Langfristig gesehen wird XRP jedoch auch dieses Jahr wieder enttäuschen, glaubt zumindest Bitcoin (BTC)-Bulle und Galaxy Digital-Gründer Mike Novogratz. Auf der National LINC 2020-Konferenz erklärte er vergangene Woche, XRP werde “dieses Jahr wieder erheblich underperformen, wie CoinDesk berichtete. Im Gegensatz zu BTC war der XRP-Preis 2019 das zweite Jahr in Folge gefallen.

Novogratz’ Hauptargument: Die Firma Ripple besäße immer noch die Mehrheit ihrer Coins und würde allein schon durch die Möglichkeit, diese verkaufen zu können, den Preis drücken. “Wenn ich eine Aktie kaufe und weiß, dass [jemand] 10 Milliarden US-Dollar davon zu einem gewissen Preis verkaufen wird, werde ich dadurch weniger begeistert, die Aktie zu kaufen”, so Novogratz.

Ripple widersprach dieser Darstellung erwartungsgemäß scharf: Breanne Madigan, Vizepräsidentin für globale institutionelle Märkte, antwortete, dass Novogratz Ripples Umgang mit XRP nicht verstehen würde. Die absichtliche Verbreitung von Fehlinformationen würde die Krypto-Industrie zurückhalten.

Glaubst Du, dass XRP 2020 ein besseres Jahr erleben wird als 2019? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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