Roger Ver: “Bitfury spioniert Bitcoin-Transaktionen von Krypto-Nutzern aus und verkauft Daten”

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Roger Ver kritisierte in einem Gespräch mit dem CEO von SBI Holdings die angebliche Praxis von Bitfury, die BTC- und BCH-Blockchain auszuspionieren, um Nutzerdaten zu verkaufen.

Bei einem öffentlichen Gespräch mit Adam Traidman, CEO der Finanzdienstleistungsgruppe SBI Holdings, kritisierte das Bitcoin-Urgestein Roger Ver die Blockchain-Software und -Hardware-Firms Bitfury scharf. Ver zufolge würde Bitfury Transaktionen von Krypto-Nutzern “ausspionieren”, um deren Daten an Dritte zu verkaufen.

Ver forderte Krypto-Nutzer daher dazu auf, skeptisch gegenüber Firmen wie Bitfury zu bleiben:

“[…] wenn man sich einmal darüber Gedanken macht, warum sie [Bitfury] die Blockgröße limitieren wollen, wird es für sie so einfacher gemacht, tagtäglich Spionagearbeiten zu beitreiben, aber es erschwert Kryptowährungen indes, Geld für die ganze Welt zu werden.”

Laut Ver würde Bitfury aktiv Lobbyarbeit gegen eine Erhöhung der Blockgröße betreiben, um die Privatsphäre der Nutzer einzuschränken, mit dem Ziel deren Daten zu verscherbeln.

Zuvor hatte Kyrylo Chykhradze, der Kopf von Bitfury Crystal, eingestanden, dass der für Analyse zuständige Zweig der Firma ausführlich Daten über die BTC- und BCH-Blockchains auswertet. Über einen Cluster-Algorithmus sei es demnach möglich, Adressen bestimmten Nutzern zuzuordnen. Die Firma unterstütze staatliche Institutionen außerdem dabei, Geldwäscher und andere Kriminelle, die über die Blockchain operieren, aufzuspüren, so Chykhradze weiter.

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