Russische Zentralbank: Gold-gestützter “Krypto-Rubel” als Nationalwährung denkbar

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Elvira Nabiullina, die Gouverneurin der russischen Zentralbank, besprach in der Duma, dem russischen Unterhaus, die Idee, eine Gold-gestützte Nationalwährung einzuführen.

Die russische Zentralbank hat kürzlich verkündet, dass sie womöglich eine an Gold gekoppelte Kryptowährung einführen könnte. Ähnlich wie Tether, ein Coin der den US-Dollar-Preis widerspiegelt, würde es sich dabei also um einen Stable Coin handeln.

Die Gouverneurin der russischen Zentralbank Elvira Nabiullina sagte am Donnerstag den 24. Mai in der Duma: “Im Bezug auf internationale Zahlungen, werden wir selbstverständlich auch die Möglichkeit einer Gold-gestützten Kryptowährung in Betracht ziehen. Meiner Meinung nach ist es allerdings wichtiger, Zahlungsmöglichkeiten mit nationalen Währungen auszubauen.”

Die Gouverneurin fügte hinzu, dass die Zentralbank aktuell einen Vorschlag für die Entwicklung einer Gold-gestützten Kryptowährung prüft. Allerdings gab sie auch zu bedenken, dass der Transfer von Fiatwährungen im Raume der Eurasischen Wirtschaftsunion mit “guter Dynamik” fortwährend verbessert werde.

Russland war im Bezug auf Kryptowährungen bisher immer ein Wackelkandidat. Zwar wurde immer wieder die Möglichkeit eines “Krypto-Rubels” diskutiert, allerdings betonten russische Offizielle, dass Kryptogeld dennoch kein Ersatz für Fiatgeld sein könne.

Letztes Jahr bezog Wladimir Putin in der Sendung Direkter Draht persönlich zu Kryptowährungen Stellung. Auf die Frage eines Vloggers, ob Russland seine eigene Kryptowährung herausbringen werde, antwortete Putin unter anderem, dass Kryptogeld „per definitionem“ transnational sei. Dennoch deutete er an, dass Russland sich die Blockchain-Technologie im Hinblick auf die Umgehung internationaler Sanktionen genauer ansehe.

Was meinst Du, eignen sich Stable Coins als Nationalwährungen? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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