Russische Zentralbank: Offen für Kryptozahlungen für internationalen Handel

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Neuer Bericht verrät, dass die russische Zentralbank  Krypto für den internationalen Handel überlegt, aber nicht möchte, dass Bürger diese nutzen.

Russland möchte vielleicht nicht, dass seine Bürger sich mit Kryptowährungen beschäftigen, aber der Zentralbank gehen langsam die Optionen für den internationalen Handel und Zahlungen aus.

Laut einer hochrangigen Beamtin der Russischen Zentralbank ist diese offen für die Verwendung von Kryptowährungen für internationale Zahlungen. Am 31. Mai sagte die erste stellvertretende Gouverneurin der Zentralbank, Ksenia Yudaeva:

“Grundsätzlich haben wir keine Einwände gegen die Verwendung von Kryptowährung bei internationalen Transaktionen.”

Wie die meisten Zentralbanken möchte sie aber nicht, dass ihre Bürger in Kryptowährungen investieren, handeln oder sie als Zahlungsmittel verwenden, da sie diese als Bedrohung für das Finanzsystem betrachtet.

Zentralbanken lehnen Kryptowährungen im Allgemeinen ab, da diese ihre Kontrolle über die Finanzen untergraben. Darüber hinaus können sie mit allen Projekten der Zentralbank für digitale Währungen (CBDC) konkurrieren. Banken möchten CBDC nutzen, da sie die Kontrolle darüber haben wollen, was Menschen mit ihrem eigenen Geld tun können und was nicht.

Laut einem Bericht von Reuters führte Ksenia Yudaeva das Benutzerrisiko für ihre Haltung zu Kryptowährunge für Bürger an.

“Wir glauben immer noch, dass die aktive Nutzung von Kryptowährung innerhalb des Landes, insbesondere innerhalb der Finanzinfrastruktur Russlands, große Risiken für Bürger und Benutzer birgt. Wir glauben, dass diese Risiken in unserem Land ziemlich groß sein könnten.”

Yudaeva kommentierte auch, dass die Gesamtrisiken für die Finanzstabilität in Russland infolge der westlichen Sanktionen zurückgegangen seien, da die Banken nun über reichlich Fremdwährungen verfügten.

Die russische Zentralbank hat zuvor ein allgemeines Verbot von Kryptowährungen gefordert. Sie sieht allerdings kein Problem damit, diese selbst zu verwenden, um sich so die Sanktionen zu umgehen. Es wurde noch keine klare Entscheidung über den Status für normale Bürger getroffen, da die Diskussionen noch andauern.

Letzte Woche sagte das Finanzministerium, dass die Idee für Krypto-Transaktionen für internationale Abrechnungen aktiv diskutiert werde.

Anfang diese Monats stellte der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manurov fest, dass die Behörden Krypto-Zahlungen innerhalb des Landes in dem einem oder anderen Format legalisieren könnten.

Russland ist nicht das einzige Land mit einer widersprüchlichen Einstellung zu Kryptowährungen. Indien und Thailand haben auch einige Außenministerien, die für Kryptozahlungen und vorschriften offen sind. Ihre Zentralbanken wollen allerdings starke Beschränkungen, hauptsächlich wegen der Bedrohung des aktuellen Finanzsystems.

Bildquelle: Pixabay

 

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