Satoshi Nakamoto? Uralte Bitcoins (BTC) werden plötzlich bewegt!

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Wer sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verbirgt, ist bis heute nicht bekannt. | © Depositphotos

Am Mitwoch wurden 50 Bitcoin (BTC), die seit ihrem Mining Anfang 2009 nicht mehr bewegt worden waren, plötzlich transferiert. Natürlich sorgt ein solcher Fall stets für Spekulationen, dass der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto wieder aktiv geworden sei:

Die Bitcoin (BTC)-Blockchain wurde am dritten Januar 2009 durch ihren mysteriösen Schöpfer Satoshi Nakamoto gestartet, dessen wahre Identität bis heute nicht bekannt ist. Damals handelte es sich um ein obskures Projekt, das noch weit von dem heutigen milliardenschweren Ökosystem entfernt war. Satoshi war der erste Miner und hatte anfangs noch eher wenig Konkurrenz.

Ist Satoshi Nakamoto zurück? Wohl eher nicht:

In Bitcoins frühen Jahren erhielt man für das Schürfen eines Blocks noch satte 50 BTC (nach dem dritten Halving diesen Monat sind es aktuell nur noch 6,25 BTC). Diese Woche Mittwoch wurde nun eine Bitcoin Adresse wieder aktiv, auf der eine Blockbelohnung von 50 BTC über elf Jahre lang unbewegt geruht hatte.

Die Coins waren am neunten Februar 2009 geschürft worden, also nur gut einen Monat nach dem Start des Netzwerks. Das legt natürlich auf den ersten Blick die Vermutung nahe, dass der seit Jahren untergetauchte Satoshi plötzlich zurückgekehrt sei und nun auf seinen sagenhaften Schatz von angeblich bis zu einer Million BTC zugreifen wolle.

Der Fall wird umso beeindruckender, da seit 2017 niemand mehr Coins transferiert hatte, die seit Februar 2009 unbeweglich gewesen waren. Nichtsdestotrotz halten es Blockchain-Analysten für unwahrscheinlich, dass Satoshi Nakamoto dahinter steckt. Der geschürfte Block passt nämlich nicht in das sogenannte Patoshi Pattern. Dieses Muster war 2013 von Sergio Demian Lerner entdeckt worden. Durch Schwächen im frühen Bitcoin-Code konnten Coins auf ihre Miner zurückverfolgt werden.

Neuste “Demaskierung” von Satoshi Nakamoto

Die Frage nach Satoshi Nakamotos wahrer Identität erhitzt bis heute die Gemüter. Erst vergangene Woche sorgte der YouTuber “Barely Sociable” mit einem ausführlichen Video für Aufsehen, in dem der Bitcoin-Erfinder enttarnen werden sollte.

Es wurden darin zahlreiche Argumente aufgeführt, warum sich der Kryptograph Adam Back, CEO der Entwicklerfirma Blockstream, angeblich hinter dem Pseudonym verberge. So passe etwa sein britisch-akademischer Hintergrund zum Bitcoin Whitepaper, er programmiere in C++ und habe seine Korrespondenz mit Satoshi ungewöhnlicherweise nicht veröffentlicht.

Diese und weitere Punkte ergeben eine schlüssige Argumentation, aber ein unumstößlicher Beweis sind sie nicht. Satoshi könnte sich dadurch zweifelsfrei identifizieren, dass er seine Private Keys verwendet, um die innerhalb des Patoshi Patterns identifizierten Coins zu bewegen. Solange er dies nicht tut, kann die Frage kaum geklärt werden.

Glaubst Du, dass sich Satoshi Nakamoto eines Tages doch noch zu erkennen geben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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