Satoshi Nakamoto: Wird sich seine Bitcoin (BTC)-Prophezeiung 2030 erfüllen?

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2010 gab der mysteriöse Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto eine Prognose über den Erfolg seiner Kryptowährung im Jahr 2030 ab. Nun, nach der Hälfte der Zeit, zieht der frühe Bitcoin-Entwickler Gavin Andresen Satoshis Vorhersage in Zweifel:

Am 31. Oktober 2008 veröffentlichte eine bis heute nicht eindeutig identifizierte Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto das Bitcoin (BTC)-Whitepaper und brachte damit die Krypto-Revolution ins Rollen. Doch ebenso plötzlich wie er aufgetaucht war, verschwand Satoshi auch wieder, wodurch seine Worte von damals bis heute eine Art Kultstatus in Teilen der Krypto-Gemeinde genießen und immer noch heiß diskutiert werden.

Geht diese Bitcoin (BTC)-Prognose 2030 in Erfüllung?

So zitierte beispielsweise der Twitter-Account @Bitcoin kürzlich aus einem Forums-Beitrag von Satoshi, den dieser ursprünglich am 14. Februar 2010 veröffentlicht hatte:

“Ich bin sicher, dass es in 20 Jahren entweder ein sehr großes [Bitcoin-]Transaktionsvolumen oder gar kein Volumen geben wird.”

Auf diesen Tweet wurde Gavin Andresen, einer der wichtigsten frühen Bitcoin-Entwickler, aufmerksam. Er widersprach der “Ganz-oder-gar-nicht”-Aussage des BTC-Erfinders:

“Satoshi könnte sich in dieser Hinsicht als im Irrtum herausstellen. In zehn Jahren könnte BTC ein Nischencoin für Gold Bugs sein, mit etwa dem gleichen Transaktionsvolumen wie heute.”

Satoshi hatte das besagte Zitat allerdings nicht in den luftleeren Raum gepostet: Seine Prognose erklärte der BTC-Erfinder nämlich damit, dass Bitcoins Block-Belohnung planmäßig immer geringer werden wird, was die etwa alle vier Jahre stattfindenden Halvings sicherstellen.

Entsprechend braucht es eine zusätzliche Bezahlung in Form von Transaktionsgebühren, damit die Miner weiterhin einen Anreiz für ihre Arbeit haben. Aus diesem Grund prophezeite Satoshi entweder ein “sehr großes Transaktionsvolumen” oder den Zusammenbruch. Bislang wurden Miner allerdings auch dadurch entschädigt, dass der Bitcoin-Preis langfristig stark gestiegen ist, war die Verluste durch die Halvings mehr als wettmachte.

Bitcoin SV (BSV) beansprucht “Satoshi’s Vision” für sich

Auch Calvin Ayre, nach Craig Wright der wohl prominenteste Unterstützer des Altcoins Bitcoin SV (BSV), kommentierte das Satoshi-Zitat. Dank der “massiven Skalierung” von BSV wäre BTC in 10 Jahren wahrscheinlich erledigt. Nicht mal die Gold-Anhänder (im Englischen “Gold Bugs” genannt) würden sich noch mit BTC abgeben, da es Gold-Tokens auf Basis von Bitcoin SV geben würde.

BSV-Anhänger behaupten von sich, sie würden die ursprünglichen Vorstellungen von Satoshi Nakamoto (als der sich Wright ausgibt) verwirklichen. Das “SV” steht entsprechend für “Satoshi’s Vison”. Ziel ist es, dass alle über die Jahre angesammelte Updates des Protokolls wieder rückgängig gemacht und ein möglichst ursprüngliches System “restauriert” werden soll.

Glaubst Du, dass Satoshi recht behalten wird oder könnte Bitcoin tatsächlich 2030 als halbwegs erfolgreiches Nischenprodukt vor sich hin vegetieren? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BeatingBetting.co.uk, Flickr.comLizenz

2 Kommentare

  1. Ich bin mir sicher dass es immer nur ein Nischenprodukt bleiben wird, und zu 90% für Firmen! Da dieses System so komplex ist, daß es von 100 Normalbürger nur 3-5 die Anmeldung schaffen! Ich war 30jahre bei der Versicherung, habe ca 100 Leute gefragt, wie das funktioniert, und nur ein Doktor, der sich ca 1jahr beschäftigt hat, konnte mir helfen…?? Ich wiederum bin korrupten Banditen fast reingefallen, mit Bitpanta Gutscheinen, sonst hätte ich nie BITCOIN gekauft.. LG

  2. Bitcoin war nur der Anfang und ich sehe in Bitcoin keine Zukunft, wohl aber in der Kryptowährung als neues “digitales Geld”.
    Es steckt noch vieles in den Kinderschuhen und bis alles ausgereift ist und Massen tauglich können noch Jahrzehnte vergehen.
    Es gibt auch andere Projekte die mir persönlich auch gut gefallen wie Webdollar.
    Eine rumänische Gruppe versucht sich hier an einer eigenen Blockchain in Java und minen kann man es über den Browser.

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