Square kauft australisches Fintech-Unternehmen Afterpay für 29 Milliarden Dollar

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Jack Dorsey’s Square hat einen Rekorddeal über 29 Milliarden Dollar abgeschlossen, um das schnell wachsende australische Unternehmen Afterpay zu übernehmen.

Square gab am Sonntag bekannt, dass das Unternehmen einen Vertrag zur Übernahme aller ausgegebenen Aktien des Fintech-Unternehmens Afterpay im Rahmen eines 29 Milliarden Dollar-Deals abgeschlossen hat. Die Transaktion basiert auf dem Schlusskurs der Square-Stammaktie und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2022 vollständig in Aktien bezahlt. Der CEO von Square, Jack Dorsey, sagte in einer Erklärung:

“Square und Afterpay haben ein gemeinsames Ziel. Wir haben unser Geschäft aufgebaut, um das Finanzsystem fairer, zugänglicher und inklusiver zu machen, und Afterpay hat eine vertrauenswürdige Marke aufgebaut, die mit diesen Prinzipien übereinstimmt.”

Square wies darauf hin, dass die Verbraucher traditionelle Kredite meiden, insbesondere jüngere Käufer. Das in San Francisco ansässige Zahlungsunternehmen bietet bereits Ratenkredite an, die laut Square ein “starkes Wachstumsinstrument” für das Kerngeschäft der Verkäufer sind.

Die Übernahme ermöglicht es Square, seine strategischen Pläne für Zahlungsökosysteme weiter zu beschleunigen, da das Unternehmen beabsichtigt, Afterpay in seine Geschäftsbereiche Seller und Cash App zu integrieren, um einen “buy now, pay later”-Service (BNPL) zu ermöglichen.

Laut der Ankündigung wird die Integration es kleinen Unternehmen ermöglichen, BNPL an der Kasse anzubieten. Afterpay-Kunden können so ihre Ratenzahlungen direkt in der Cash App verwalten und BNPL-Angebote direkt in der App entdecken. Die Integration markiert einen neuen Meilenstein für Square bei der Erfüllung der wachsenden Nachfrage der Verbraucher nach einer Abkehr vom traditionellen Kredit.

Die Mitbegründer von Afterpay, Anthony Eisen und Nick Molnar, erklärten, dass der Abschluss “eine wichtige Anerkennung für den australischen Technologiesektor ist, da Innovationen aus dem eigenen Land immer mehr in der ganzen Welt verbreitet werden”.

Afterpay verdient Geld, indem es von Einzelhändlern eine Provision erhält und von Kunden, die zu spät zahlen, Gebühren verlangt. Das Unternehmen hat derzeit 16 Millionen Kunden in Australien, Großbritannien, Kanada und den Vereinigten Staaten.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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