Star-Hacker setzt $100.000 Bitcoin (BTC)-Kopfgeld auf diese Großkonzerne aus!

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Der berühmte Hacker Phineas Fisher hat eine Belohnung von 100.000 US-Dollar in Kryptowährungen für diejenigen versprochen, die sich seinem Kampf gegen internationale Konzerne anschließen. Mögliche Ziele sind Ölfirmen oder Hersteller von Spionage-Software.

Phineas Fisher ist ein berühmter Hacker, der jedoch (ähnlich wie der Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto) bislang anonym bleiben konnte. Zu Fishers “Opfern” zählten in der Vergangenheit die türkische Regierungspartei und Hacking Team, ein Hersteller von Spionage-Software.

Fisher verspricht Mitstreitern $100.000 in Bitcoin (BTC)

Wie Vice berichtete, hat Phineas Fisher in seinem neusten Manifest nun allen, die sich an seinem “Hacktivist Bug Hunting Program” beteiligen, Belohnungen von bis zu 100.000 US-Dollar versprochen, auszahlbar in Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) oder Monero (XMR).

Bei einem normalen “Bug Hunting Program” zahlen Konzerne Prämien an diejenigen, welche Fehler in ihrer Software aufdecken. Fisher dagegen will keine Bugs im Programmiercode, sondern im kapitalistischen System ans Licht bringen.

Legitime Ziele sind für ihn etwa südamerikanische Minen- und Viehzucht-Betreiber, der Ölkonzern Halliburton oder die Israelische NSO Group, ein Hersteller von Spionage-Software. Dabei sieht sich der berühmte Hacker nicht als Krimineller, sondern als Diener der Gesellschaft:

“Hacking zur Beschaffung und Verbreitung von Dokumenten von öffentlichem Interesse ist eine der besten Möglichkeiten für Hacker, ihre Fähigkeiten zum Nutzen der Gesellschaft einzusetzen.”

Kampf gegen die “globalen Finanzeliten”

Fisher gab außerdem bekannt, dass er bereits 2016 die Cayman Bank and Trust Company gehackt habe, eine im Steuerparadies Isle of Man ansässige Offshore-Bank. Dabei sieht er sich als eine Art moderner Art Robin Hood:

“Die globalen Finanzeliten sind Unterdrücker, keine Opfer […] Diese Elite zu hacken und den kleinsten Teil des Reichtums, den sie gestohlen hat, zurückzugeben, macht sie nicht zu Opfern.

Phineas Fisher ist nicht der einzige anonyme Wohltäter, der mit großzügigen Krypto-Spenden gegen das System kämpft. Erst vergangene Woche verkündete eine Gruppierung namens Unknown Fund, sie werde ganze 75 Millionen US-Dollar in BTC Startups zukommen lassen, die für den Schutz der Anonymität kämpfen

Glaubst Du, dass Hacker-Selbstjustiz die Welt zu einem besseren Ort machen könnte oder handelt es sich dabei schlicht um Verbrecher? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BeatingBetting.co.uk, Flickr.comLizenz

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