Steile These: Warum Bitcoin (BTC) zu Proof of Stake wechseln wird!

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Ein Grundpfeiler des Bitcoin (BTC)-Netzwerks ist das Mining nach dem Proof of Work-Konzept, mit dem etwa alle zehn Minuten frische Coins geschürft werden. Ein bekannter Krypto-Unternehmer glaubt jedoch, dass Bitcoin schließlich zu Proof of Stake wechseln wird:

Ende Oktober letzten Jahres gab der dänisch-schweizerische Krypto-Unternehmer Niklas Nikolajsen ein Interview für die deutsche Sendung “Galileo“. Die Rohfassung des Gesprächs mit dem Mitgründer des Brokers “Bitcoin Suisse AG” wurde allerdings erst in der vergangenen Woche veröffentlicht. Darin macht der Bitcoin-Milliardär eine weitreichende Prognose:

Wird Bitcoin (BTC) eines Tages Proof of Stake?

Nikolajsen glaubt nämlich, dass Bitcoin (BTC) seinen Konsensalgorithmus “in der Zukunft wahrscheinlich ändern wird”. Er erwartet eine Umstellung von Proof of Work (PoW) zu Proof of Stake (PoW), was die extremste Veränderung des Bitcoin-Protokolls in seiner bisherigen Geschichte bedeuten würde.

Schließlich beruht BTC seit dem Start der Blockchain Anfang 2009 auf dem Konzept, bei dem neue Coins durch das energieintensive Lösen von Rechenaufgaben durch Mining-Computer geschürft werden. Dies zu ändern, wäre schwerwiegender Eingriff in das Konzept des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto, dessen Whitepaper bis heute fast schon wie eine Art religiöser Text verehrt wird.

Nikolajsen glaubt jedoch, dass sich Bitcoin an Ethereum (ETH) ein Beispiel nehmen wird. Der führende Altcoin bereitet seit langer Zeit seinen Wechsel von PoW zu PoS vor. Dieses Jahr dürfte es so weit sein. Der Bitcoin Suisse-Mitgründer erklärte:

“[Ein Wechsel von Bitcoin zu PoS] ist nicht geplant, aber die zweitgrößte Kryptowährung, Ether, wird bereits in wenigen Monaten zu einem Proof of Stake-Konzept übergehen, das wesentlich weniger Strom benötigt. Ich bin sicher, dass sich Bitcoin, sobald sich die Technologie bewährt hat, auch an dieses Konzept anpassen wird.”

Auch das Bankensystem verschwendet Strom

Der hohe Stromverbrauch durch Mining-Computer ist seit jeher der wohl größte Kritikpunkt an Proof of Work. Obwohl er wie gesagt an eine Umstellung zu PoS glaubt, verteidigte Nikolajsen das Mining-System gegen derartige Angriffe: Es sei ein Missverständnis, dass Bitcoin so viel Strom wie ganze Staaten verbrauche. Außerdem stellte er einen Vergleich zum bisherigen Bankensystem an, bei dem dieses nicht gut wegkommt:

“Welche Metropole der Welt hat nicht 100 Stockwerke hohe Bankentürme, die die ganze Nacht in einer Million verschiedener Farben leuchten, und ihre Finanzsysteme, ihre Computer, ihre Serverräume. Wie viel Energie verbraucht Facebook? Sie haben 21 riesige Rechenzentren weltweit, ich würde sagen, wahrscheinlich mehr als Bitcoin. Das Bankensystem verbraucht mit Sicherheit viel mehr Energie”.

Hältst Du es für möglich, dass Bitcoin tatsächlich einmal Proof of Stake verwenden könnte? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.com, Lizenz

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