Super-Gau: Russe nutze illegal Atombombenlabor für Bitcoin (BTC)-Mining, verknackt!

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Ein russischer Nuklearforscher ist zu einer Haft- und Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte zusammen mit zwei Kollegen den Supercomputer von Russlands führendem Atomwaffenlabor zum Bitcoin (BTC)-Mining missbraucht.

Der russische Wissenschaftler Andrey Rybkin wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren und einer Geldstrafe von 200.000 Rubel (etwa 2.800 Euro verurteilt), wie die örtliche Nachrichtenseite Meduza am Donnerstag berichtete.

Atomwaffenlabor zum Bitcoin (BTC)-Mining missbraucht

Zusammen mit zwei Kollegen nutzte er den Supercomputer des “Allrussischen Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Experimentalphysik” in Sarov illegalerweise zum Schürfen von Bitcoin (BTC). Das Institut ist dafür bekannt, dass dort seit den 1940er Jahren sowjetische Atombomben entwickelt wurden.

Die drei Forscher sollen im Mai 2017 mit ihren verbotenen Aktivitäten begonnen haben. Konkret wurde Rybkin zudem vorgeworfen, er hätte sich unerlaubt Zugang zu digitalen Informationen verschafft und Viren verbreitet, so Meduza.

Seine beiden Komplizen wurden bereits zu Geldstrafen verurteilt. Einer erhielt außerdem vier Jahre auf Bewährung. Der angerichtete Schaden soll sich auf über eine Million Rubel (14.000 Euro) belaufen.

Illegales Mining gab es auch schon in Deutschland. Im Februar ließ die sächsische Polizei eine Gruppe auffliegen, die in der Stadt Klingental offenbar ebenfalls seit 2017 im großen Stil BTC, Ether (ETH) und Dash geschürft hatte. Die Elektrizität dazu wurde heimlich aus dem öffentlichen Stromnetz abgezapft.

Würdest Du auch gerne Supercomputer auf Deiner Arbeit zum Bitcoin-Mining verwenden? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

© Bild via United States Department of Energy, Wikimedia.org, gemeinfrei, editiert

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