Samstag, Oktober 19, 2019
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Telegram will Insider zufolge im März eigenen Token herausbringen

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Telegram plant Mainnet-Start für März. | © Telegram
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Einer Insiderquelle von Cointelegraph zufolge soll das Mainnet des Telegram Open Networks (TON) schon im März an den Start gehen.

Der Instant-Messaging-Dienst Telegram plant den Mainnet-Start des lange erwarteten Telegram Open Networks (TON) für März. Gleichzeitig soll auch die Token-Ausgabe stattfinden. Das berichtet Cointelegraph am Donnerstag unter Berufung auf eine anonyme Quelle, die Telegram-CEO Pavel Durov nahesteht.

Die Whatsapp-Alternative misst über 200 Millionen aktive Nutzer und hatte Anfang 2018 einen privaten ICO veranstaltet, der dem Unternehmen beinahe $1,7 Milliarden (!) einbrachte. Damit war es nach Venezuelas Petro, der dem lateinamerikanischen Staat angeblich 5 Milliarden einbrachte, der bislang zweiterfolgreichste ICO überhaupt.

Die Quelle betonte allerdings gegenüber Cointelegraph, dass Durov das Datum nicht final bestätigen konnte. Der russischen Zeitung The Bell zufolge sei die Entwicklung der TON-Plattform auch erst zu 90% abgeschlossen. Daher wäre es durchaus denkbar, dass der Start des Mainnets doch erst in den Folgemonaten stattfindet.

TON soll eine Plattform werden, die “einen neuen Weg des Datenaustausches” ermöglichen soll. Der native Token soll dabei “Gram” heißen.

Auch öffentlicher Telegram-ICO war in Planung

Ursprünglich hatte Telegram nach dem privaten auch einen öffentlichen ICO geplant. Die erste Investorenrunde verlief dann allerdings so erfolgreich, dass kein öffentlicher Tokenverkauf mehr vonnöten war und daher abgesagt wurde.

Bisher wurden nur zwei Großinvestoren als Geldgeber bestätigt. Der Mitgründer des Zahlungssystems Qiwi, Sergei Solonin sowie der Mitgründer des Molkerei-Giganten Wimm-Bill-Dann, David Yakobashvili. Interessanterweise handelt es sich bei beiden Finanziers um Russen und damit Landsmänner des CEOs Durov. Russland hatte Telegram im April 2018 geblockt, nachdem sich das Unternehmen geweigert hatte, der Regierung sensible Nutzerdaten zu überreichen.

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