Terraform Labs: Südkoreanische Staatsanwaltschaft überschreitet ihre Autorität

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Während die südkoreanischen Behörden auf der Suche nach Do Kwon sind, glaubt Terraform Labs, dass der Absturz des Terra-Ökosystems zunehmend politisiert wurde.

Das in Singapur ansässige Unternehmen Terraform Labs hat erklärt, dass die südkoreanische Staatsanwaltschaft die Grenzen ihrer Befugnisse in Bezug auf den Haftbefehl gegen den Mitgründer, Do Kwon, überschritten hat.

Terraform Labs sagte weiter, dass es sich bei dem Luna-Token um kein Wertpapier handelt und argumentierte, dass der öffentliche Druck die Staatsanwälte dazu veranlasst haben könnte, die Definition von Wertpapieren zu erweitern.

Ein Sprecher von Terraform LAbs sagte dem Wall Street Journal gegenüber, dass die südkoreanischen Staatsanwälte ihre Autorität überschreiten.

“Wir glauben, dass dieser Fall stark politisiert wurde und dass die Handlungen der koreanischen Staatsanwälte Ungerechtigkeit und ein Versäumnis zeigen, die im koreanischen Recht garantierten Grundrechte zu wahren.”

Anfang September erließ ein südkoreanisches Gericht einen Haftbefehl gegen Kwon und fünf weitere Personen und behauptete, sie hätten gegen Kapitalmarktregeln verstoßen. Der Mitgründer von Terraform Labs sagte kurz darauf, dass er nicht auf der Flucht sei. Er erklärte aber, dass er keinen Grund habe, seinen Aufenthaltsort allen und jedem zu nennen, da die Informationen bestimmten Personen vorbehalten seien.

Der Sprecher von Terraform Labs weigerte sich im jüngsten Bericht, Kwons Aufenthaltsort preiszugeben. Er nannte anhaltende physische Sicherheitsrisiken für ihn und seine Familie und Versuche in die Residenzen des Mitgründers in Südkorea und Singapur einzudringen, als mögliche Gründe für die Verschleierung seines Aufenthaltsorts.

Behörden aus Singapur erklären in der Zwischenzeit, dass Kwon nicht im Stadtstaat sei. Am 26. September stellten südkoreanische Staatsanwälte fest, dass Interpol eine Red Notice für Kwon herausgegeben hatte, der allerdings immer noch behauptet, dass er sich nicht vor den Behörden verstecke.

Bei den Bemühungen, den Kwon ausfindig zu machen, gab es Vorwürfe, dass Kwon versucht habe, 3.313 BTC aus der Wallet der Luna Foundation Guard auf KuCoin und OKX verschoben zu haben. Er wies diese Behauptungen allerdings zurück.

Terraform Labs hat auch argumentiert, dass Luna rechtlich nicht als Wertpapier eingestuft wird, was heißt, dass der Token nicht unter das südkoreanische Kapitalmarktgesetz fällt. Nach Angaben des Unternehmens würde dies auch bedeuten, dass weder Kwon noch das Unternehmen illegale Geschäfte durchgeführt haben.

Der Sprecher sagte:

“Wir glauben, wie die meisten in der Branche, dass Luna Classic kein Wertpapier ist und nie war, trotz aller Änderungen in der Interpretation, die koreanische Finanzbeamte kürzlich angenommen haben.”

Bildquelle: Pixbay

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