Tron (TRX)-CEO Justin Sun jetzt Klima-Aktivist!? Millionenspende an Greta Thunberg

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Tron (TRX)-CEO Justin Sun hat auf Twitter erklärt, er wolle eine Million US-Dollar an die Initative der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg spenden. 

Tron (TRX)-Gründer und CEO Justin Sun gilt als Meister in der Kunst, durch Ankündigungen auf Twitter Aufmerksamkeit zu erregen. Heute Morgen erfolgte sein neuster Streich: Sun kündigte eine Großspende an die Klima-Aktivistin Greta Thunberg an:

“Als ein junger Unternehmer teile ich mit @GretaThunberg die Leidenschaft, die Welt zu verändern. Krypto wird durch die dezentralisierte Abwicklung einen enormen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Bilanz leisten. Ich würde gern persönlich USD $1 Mio. an @GretaThunberg’s Initiative übergeben. #cop25”

Diese Botschaft verbreitete Justin Sun gleich doppelt, einmal als eigenen Tweet und einmal als Antwort auf einen Tweet von Greta Thunberg, in dem diese erklärte, dass sie nun wieder zu Hause in Schweden angekommen sei. Der Hashtag #cop25 bezieht sich auf die in den vergangenen Wochen in Madrid ausgerichtete 25. UN-Klimakonferenz, welche Greta als “gescheitert” bezeichnet hatte.

Justin Sun erntet Hohn und Spott

Die Reaktionen auf Suns Tweet fielen überwiegend negativ aus. Der Twitterer CryptoFelix machte sich beispielsweise über Suns Formulierung lustig, dass dieser das Geld “gern übergeben würde” und deutete damit an, dass es sich bloß um ein leeres Versprechen handele.

“Ich würde auch gern persönlich USD$1 Mio. überweisen!

Ich würde gern. Aber das werde ich nicht. Ich werde euch auch keine Tesla’s geben, gfy [Beleidigung].”

Die Anspielung mit dem Tesla bezieht sich auf ein von Sun durchgeführtes Twitter-Gewinnspiel, bei dem man angeblich ein solches Auto gewinnen konnte. Der Vorwurf wurde jedoch laut, dass es sich um ein abgekartetes Spiel gehandelt habe, bei dem Sun dem rechtmäßigen Gewinner um seinen Preis gebracht hätte. Kürzlich deutete der Tron-CEO an, er wolle bald Teslas neuen Cybertruck verlosen.

Krypto-Projekte entdecken ihr “Grünes Gewissen”

Der Vorwurf hält sich hartnäckig, dass Bitcoin (BTC) eine Katastrophe für das Klima sei, weil das Mining der größten Kryptowährung viel zu viel Energie verbrauche. Kürzlich zeigte allerdings eine Studie, dass BTCs CO2-Emissionen geringer sind als vorher  angenommen.

Trotzdem entdecken Krypto-Projekte offenbar, dass Umwelt- und Klima-Themen gerade im Zentrum des öffentlichen Interesses steht und man damit den eigenen Ruf aufpolieren kann.

Julie Maupin, Direktorin für soziale Wirkung und Öffentlichkeitsarbeit bei IOTA, machte beispielsweise im August auf die Bedeutung und die Bedrohtheit der Regenwälder aufmerksam. Sie erklärte, dass CO2-Zertifikate zwar für Transparenz sorgen und umweltfreundliche Entscheidungen für Verbraucher ermöglichen sollten, diese bislang jedoch oft veraltet und leicht zu fälschen seien.

Das Problem könne jedoch behoben werden, indem man Zertifikate auf dem Tangle, IOTAs Distributed Ledger, speicherte. Dies würde es auch eingeborenen Völkern ermöglichen, CO2-Zertifikate zu verkaufen und dadurch ihr Überleben zu sichern.

Findest Du Suns Tweet vorbildhaft oder eher peinlich? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via @justinsuntron, Twitter.com

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