Über 1 Millionen Corona-Fälle weltweit! Was das für Bitcoin (BTC) bedeutet:

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Am Donnerstag hat die Anzahl der Coronavirus-Infektionen die Millionengrenze überschritten und die Krankheit macht keine Anstalten, ihre Ausbreitung zu verlangsamen. Was bedeutet das für Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen?

Seit gestern Abend ist die Zahl der Coronavirus-Fälle nun siebenstellig: Am Donnerstag wurde die Millionengrenze geknackt, wie die Statistik von Worldometer zeigt. Darin mit eingerechnet sind alle zu irgendeinem Zeitpunkt Betroffenen, auch die inzwischen Geheilten und die Verstorbenen. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei gut 750.000.

Zumindest kurzfristig zeigt sich Bitcoin (BTC) von diesem neuen Pandemie-Rekord unbeeindruckt. Am Dienstagabend schoss der Preis sogar kurzfristig auf über 7.000 US-Dollar und liegt nun aktuell immer noch bei gut 6.900 USD.

Veränderte Bitcoin (BTC)-Nutzung in Coronakrise

Die Blockchain-Analysten von Chainalysis haben untersucht, wie sich die Verwendung von BTC in Zeiten der Krise verändert hat. Dabei wurden speziell drei Dienstleistungskategorien unter die Lupe genommen: Händlerdienste, Glücksspiel und Darknet-Märkte. Es wurde der Wert der BTC in US-Dollar gemessen, der an diese Unternehmen gesendet wurde.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass es seit dem neunten März einen Einbruch bei den drei Branchen gab, was auch mit dem Einbruch des Bitcoin-Preises zusammenfällt. Dies erscheint wenig überraschend, ist es doch normal, wenn Leute in Krisenzeiten weniger Geld ausgeben.

© Chainalysis

Korrelationen in Coronakrise verändert

Allerdings wurden bei genauerer Betrachtung auch Ergebnisse zutage befördert, welche das Team von Chainalysis überraschten. Die Korrelationen zwischen dem Bitcoin-Preis und den drei untersuchten Branchen haben sich nämlich im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Krise verändert:

“Für die Darknet-Märkte sind die Einnahmen stärker mit dem Preis von Bitcoin korreliert, was bedeutet, dass die Darknet-Märkte unerwartet starke Einnahmeverluste verzeichnet haben, seit der Preis von Bitcoin zu fallen begann. Dies ist besonders interessant, wenn man bedenkt, dass die Einnahmen der Darknet-Märkte früher eine kleine, aber signifikante inverse Korrelation mit dem Bitcoin-Preis hatten, was bedeutet, dass wir erwartet hätten, dass die Darknet-Märkte nach dem Preisrückgang etwas höhere Verkäufe verzeichnen würden.”

Im Falle der Händlerdienste – gemeint sind Dienstleister, die das Einkaufen per Bitcoin zum Beispiel bei Amazon oder Starbucks ermöglichen, indem sie die Beträge direkt umrechnen – war es dagegen umgekehrt: Die positive Korrelation mit dem BTC-Preis halbierte sich, sodass sie nun nicht mehr statistisch signifikant ist.

Bei den Glücksspielen konnte überhaupt keine Korrelation zum Bitcoin-Preis in der Coronakrise festgestellt werden. Es ist also offenbar nicht so, dass unter Quarantäne gestellt Spieler nun verstärkt zocken.

Hat die Coronakrise Deine Haltung oder Erwartungen gegenüber Bitcoin verändert? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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