Ukrainische Flüchtlinge haben ihre Lebensersparnisse in Bitcoin bei sich

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Wie CNBC berichtete, ist ein 20-jähriger Flüchtling aus der Ukraine mit einem USB-Stick geflohen, auf dem der den Zugang zu seinen Bitcoin hatte. Sonst hatte er nichts bei sich. 

Der Ukrainer namens Fadey ist damit nicht alleine. Viele Menschen verlassen sich derzeit auf Kryptowährungen, die ihnen beim Grenzübergang helfen.

Aufgrund der Probleme mit Banktransaktionen und den nicht enden wollenden Warteschlangen bei Geldautomaten haben viele den Zugang zu ihren Geldern verloren. Fadey ist allerdings ein P2P-Handel mit einem Freund im Wert von 600 USD in der polnischen Währung Zloty gelungen. Mit dem Geld kaufte er sich daraufhin ein Busticket nach Polen. Er sagte CNBC gegenüber:

“Ich konnte überhaupt kein Bargeld abheben, weil die Warteschlangen an den Geldautomaten so lang waren und ich nicht so lange warten konnte.”

Dieser Fall zeigt, wie wichtig Kryptowährungen in solchen Situationen sind. Die Dezentralität ist der Ausweg, wenn ein zentralisiertes System zusammenbricht. Alles ab dann braucht es nur noch die Seed Phrase und eine Internetverbindung. 

Sogar diejenigen, die Fiat-Währungen über Geldautomaten abheben konnten, war es nur möglich 33 USD pro Transaktion zu bekommen.

Die Ukraine war bereits für die höchste Krypto-Akzeptanz in Europa bekannt. Die 2000 USD, die Fadey auf seinem USB-Stick mit hatte, entsprach etwa der Hälfter seiner Lebensersparnisse. Und so sieht es bei vielen aus, die derzeit auf der Flucht sind.

Die Ukraine nimmt Kryptowährungen auch auf Regierungsebene an. Das Land hat Spenden in Millionenhöhe aus der ganzen Welt in Kryptowährungen erhalten.

Auch Bitcoin-Automaten spielen derzeit eine große Rolle, vor allem in Grenzländern, wo Flüchtlinge auf ihre Gelder wieder zugreifen können, sobald sie in Sicherheit sind.

Wie das alles zeigt, ist es Kryptowährungen damit gelungen, nicht nur eine Anlageform zu sein, sondern auch reale Anwendungsfälle zu bieten.

Bild@ Pixabay

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