Untersuchung: Bitcoin (BTC)-Performance hat mehr als 92% der ICOs weggesteckt

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ICOs trumpfen bei ihrem Start mit großen Versprechen auf, um sich für Investoren interessant zu machen. Tatsächlich aber, scheitern die allermeisten daran, der Leitkryptowährung Bitcoin Konkurrenz zu machen.

Es ist kein Geheimnis, dass die aller meisten ICOs, welche 2017 und 2018 gestartet haben, spektakulär gescheitert sind. Viele der Projekte existieren mittlerweile nicht mehr, bzw. waren ausschließlich ins Leben gerufen worden, um Investoren um ihr Vertrauen und Geld zu prellen.

Wie katastrophal die Performance der allermeisten ICOs aber wirklich war, wird vor allem dann klar, wenn man sich die Statistik zu Gemüte führt, welche den Erfolg bzw. Misserfolg der Krypto-Token gegen den Preisverlauf von Bitcoin (BTC) gegen rechnet.

Der Cypherpunk Jameson Lopp zwitscherte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter zwei Screenshots einer Präsentation von Michiel Lescrauwaet, dem Mitgründer von Adamant Capital, welche klar aufzeigen, dass Bitcoin langfristig das sicherste Investment unter den Kryptocoins war.

  • 92% der ICOs performten schlechter als die Leitkryptowährung.
  • 72% der ICOs verloren im Vergleich zu Bitcoin mehr als 90% ihre Wertes.
  • Die mittlere Rendite der ICOs beträgt im Vergleich zu Bitcoin -91%. 

Machen wir uns nichts vor, 99% der Altcoins sind Zeugnis eitler oder gieriger Gründer. Was diese teilweise aber besser beherrschen als Bitcoin ist das Marketing. Schließlich gibt es keinen Bitcoin-CEO mit einem Marketing-Budget. Und so gelingt es einigen Gründern ihren Coin als den “Bitcoin-Killer” o.ä. anzupreisen. Und obwohl das Projekt teilweise noch in der Planung steht, werden nicht wenige ICOs dank entsprechend guter Marketingarbeit mit Geld überschüttet.

Dennoch gibt es ein paar Dutzend Altcoins, die dem Ökosystem tatsächlich einen Mehrwert bieten ohne falsche Versprechen zu platzieren. Hier wäre Monero (XMR) zu nennen, ein Altcoin, der im Gegensatz zu Bitcoin (BTC) nicht nur pseudoanonyme, sondern tatsächlich anonyme Transaktionen erlaubt, aber dennoch dezentral gebaut ist. Auch Ethereum hat als Smart Contract-Plattform sicherlich seine Daseinsberechtigung.

Interessant ist vor allem auch der Utility Token-Sektor, also Coins die einen klaren beschränkten Zweck innerhalb z.B. einer Unternehmensstruktur verfolgen. Hier wäre der Binance Coin (BNB) zu nennen, welcher als interne Währung der weltgrößten Exchange Binance dient. Mit seinem sehr limitierten Anwendungsbereich erfüllt er seinen Zweck ohne sich anzuschicken übers Ziel hinaus zu schießen.

Hast Du schonmal in einen ICO investiert? Und wenn ja, hat sich das Investment gelohnt? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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