Untersuchung zeigt: Diese Gruppe ist für Bitcoin (BTC)-Kursrutsch verantwortlich!

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Die Analysefirma Coin Metrics hat einen ausführlichen Bericht zu dem extremen Bitcoin (BTC)-Kurseinbruch der vergangenen Woche veröffentlicht. Diesem zufolge verkauften vor allem BTC-Halter, die erst vor kurzer Zeit ihre Coins erworben hatten.

Vergangene Woche kam es zu einem der extremsten Preiseinbrüche in der Geschichte von Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen. Im Vergleich zum letzten Mittwoch befinden sich BTC und Ripple (XRP) aktuell um gut 30 Prozent im Minus, Ethereum (ETH) sogar um rund 40 Prozent. Die Krypto-Analysten von Coin Metrics haben am Dienstag einen ausführlichen Bericht zu dem Crash veröffentlicht.

Analyse: Vor allem Kurzzeit-Hodler verkauften

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass vor allem jene Investoren, die ihre Bitcoins noch nicht lange besessen hatten, um den 11. und 12. März aktiv wurden und ihre BTC verkauften. So wurden letzten Mittwoch 281.000 Bitcoins bewegt, die zwischen einem und drei Monate gehalten worden waren, aber nur 4.131 BTC, die über ein Jahr lang nicht angerührt worden waren.

Dies könnte so interpretiert werden, dass sich Anfänger im Krypto-Markt leicht durch die mediale Panik um den Coronavirus verschrecken und zum Verkauf bringen ließen, während erfahrene Hodler die Ruhe behielten und sich nicht von ihren Coins trennten.

Bei sehr lange nicht bewegten Coins besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die Private Keys zu ihnen längst verloren gegangen sind, doch dies lässt sich nicht aus der Blockchain ablesen. So verkaufte kürzlich ein ehemaliger Miner 1.000 BTC, die er 2010 geschürft und seitdem nicht angerührt hatte.

Eine Untersuchung von Unchained Capital kam zu denselben Ergebnissen Coin Metrics:

Coin Metrics: Darum ist Bitcoin in “attraktiver Preiszone”

Coin Metrics bemerkte weiterhin, dass Bitcoins handelsübliche Marktkapitalisierung unter die “realisierte Marktkapitalisierung” des Coins gefallen sei. Dies sei zuvor erst dreimal in der Geschichte von BTC vorgekommen. Historisch betrachtet seien das “die besten Zeiten, um BTC zu einem relativ günstigen Preis zu akkumulieren” gewesen, so Coin Metrics.

Die realisierte Marktkapitalisierung funktioniert wie folgt: Jeder Bitcoin-Betrag wird mit dem Preis eingerechnet, zu dem er das letzte Mal bewegt worden ist. Das hat den Vorteil, dass verlorene Coins nicht (wie bei der “gewöhnlichen” Marktkapitalisierung) mit im Umlauf befindlichen gleichgesetzt werden.

Sollte beispielsweise ein Anleger im Jahr 2011 einen BTC für zehn US-Dollar gekauft und sogleich seine Wallet verloren haben, dann wird besagter Bitcoin in der realisierten Marktkapitalisierung weiterhin mit zehn und nicht etwa nach dem heutigen Preis mit rund 5.000 USD aufgeführt.

Für wie viele Jahre hodlst Du Deine Bitcoins bereits? Hast Du vor, weiterhin zu hodln? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via David Steward, homegets.com, Flickr.com, Lizenz

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