US-Finanzbeamter: Wir holen uns jeden der Russland hilft

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Wie ein Finanzbeamter der USA, Wally Adeyemo sagt, würden sie jeden zur Rechenschaft ziehen, der Russland bei der Umgehung von Finanztransaktionen nach dem Terroranschlag gegen die Ukraine hilft.

Russland wurde von den USA und ihren Verbündeten wegen der Invasion in der Ukraine mit schweren finanziellen und wirtschaftlichen Sanktionen bestraft.

Die US-Gesetzgeber befürchten allerdings,dass die Zielpersonen versuchen könnten, die Sanktionen durch die Verwendung von Krypto-Assets zu umgehen.

Adeyemo warnte davor, dass diejenigen, die gegen diese Richtlinie verstoßen, von den US-Behörden ausfindig gemacht und bestraft werden. Er sagte kürzlich in einem Interview mit CNBC:

“Wir möchten Kryptowährungsbörsen, Finanzinstituten, Menschen und allen anderen, die in der Lage sein könnten, Russland bei der Ausnutzung und Umgehung unserer Sanktionen zu helfen, sehr deutlich machen.”

Er erwähnte Kryptowährungen und Briefkastenfirmen als mögliche Methode, mit denen Russland Wirtschaftssanktionen umgehen könnte.

“Wir werden kommen und sie finden, und wir werden sicherstellen, dass Russland die von uns verhängten Sanktionen nicht umgehen kann, um es ihnen zu erschweren, ihren illegitimen Krieg in der Ukraine zu führen.”

Anfang dieses Monats haben die USA und ihre G7-Verbündeten zugesagt, alle Lücken zu schließen, die es Russland und Oligarchen ermöglichen könnten, digitale Vermögenswerte zu nutzen, um Sanktionen zu umgehen, während man weiterhin stark gegen Steuerhinterziehung vorgehen möchte.

Seit Anfang der Invasion sind viele Krypto-Börsen unter Beschuss geraten, weil sie es Russen weiterhin ihre Dienstleistungen anbieten.

Brian Armstrong, CEO von Coinbase und Jesse Powell, CEO von Kraken haben allerdings auf die Unschuld der russischen Staatsangehörigen gepocht.

Adeyemo behauptete, dass es keinen Beweis dafür gebe, dass Russland die Sanktionen umgangen habe.

Das Finanzministerium, das für die Überwachung der Finanzen der USA verantwortlich ist, hat einen Rekord für die Bestrafung von Bitcoin-Börsen erreicht. Im September letzten Jahres wurde die in der tschechischen Republik ansässige Börse Suex sanktioniert.

Der Beamte beschuldigte das Unternehmen, damals illegale Erlöse aus mindestens acht Ransomware-Stämmen unterstützt zu haben. Er erklärte weiter, dass 40% der bekannten Transaktionshistorie der Börse mit Kriminellen in Verbindung gebracht werden.

Bild@ Pixabay.com

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