US-Kongressabgeordete bezeichnet El Salvadors Bitcoin-Einführung als unachtsames Glücksspiel

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In den Vereinigten Staaten scheinen sich bei dem Thema Bitcoin nach wie vor nicht alle Kongressabgeordneten einig zu sein. Vor allem eine Abgeordnete sieht bei einer Einführung von Bitcoin mehr Nachteile als Vorteile.

Die US-Vertreterin für den 35. Bezirk Kaliforniens, Norma J. Torres, gab am 4. April bekannt, dass sie zusamemn mit dem Kongressabgeordneten Rick Crawford den Accountability for Cryptocurrency in El Savlado (ACES) Act einführte, um die Risiken für die Einführung von Bitcoin in El Salvador für die USA zu mindern.

Torres schrieb in einem Tweet, das sie diese als ein unachtsames Glückspiel für die mittelamerikanische Nation ansieht, als sie die Gesetzesvorlage vorstellte.

“El Salvadors Einführung von Bitcoin ist keine nachdenkliche Umarmung der Innovation, sondern ein sorgloses Wagnis, das das Land destabilisiert.”

Sie hat hinzugefügt:

“El Salvador ist eine unabhängige Demokratie und wir respektieren ihr Recht auf Selbstverwaltung, aber die Vereinigten Staaten müssen einen Plan haben, um unsere Finanzsysteme vor den Risiken dieser Entscheidung zu schützen.”

Der Gesetzesentwurf fordert das Außenministerium auf, alle Risiken für die Cybersicherheit, die wirtschaftliche Stabilität und die demokratische Regierungsführung in El Salvador zu bewerten. Weiters soll das Ergebnis der Annahme von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel betrachtet werden und man muss eine Strategie erarbeiten, um die Risiken für das US-Finanzsystem zu mindern.

Der Abgeordnete Crawford sagte:

“Die zunehmende Popularität von Kryptowährungen wie Bitcoin wirft Fragen und eine notwendige Überprüfung der Regulierung und des Verbraucherschutzes auf, an der die US-Bundesregierung beteiligt werden sollte.”

Für internationale Gemeinschaften scheint weiterhin klar zu sein, dass El Salvadors Entscheidung, Bitcoin als legales Zahlungsmittel zu akzeptieren, enorme Risiken mit sich bringt.

Anfang dieses Jahres hat der Internationale Währungsfonds (IWF) die Entscheidung von El Salvador als Bedrohung für die Finanzstabilität und den Verbraucherschutz bezeichnet. Daraufhin verzichtete der IWF auf die Kreditvergabe an das Land.

Moody’s Sovereign Risk Group schätzt, dass El Salvador allein während eines Einbruchs des Bitcoin-Marktes bis zu 22 Millionen USD verloren haben könnte.

Schlussendlich soll der Gesetzesentwurf soll garantieren, dass El Salvadors Handlungen keine negativen Auswirkungen auf die nationale Sicherheit Amerikas haben.

Bild@ Pixabay.com

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