Video: Ripple-CEO Brad Garlinghouse räumt mit Mythos der zu hohen XRP-Preis-Volatilität auf

0
153
⏱ Lesezeit: 2 Minuten

XRP-Kritiker identifizieren die XRP-Preisvolatilität gerne als zu hohen Risikofaktor für Banken. Ripple-CEO Brad Garlinghouse zerstreut diese Sorge beim Paris FinTech-Forum endgültig.

Ripple hat sich zum Ziel gesetzt den globalen Verkehr von Geldmitteln und Wertpapieren zu vereinfachen. Heutzutage werden Organisationen wie Swift dazu genutzt, um Geldbewegungen zwischen Banken mittels Schuldscheinen zu regeln. Die dahinter stehende Bürokratie könnte vollständig wegfallen, wenn ein sicherer Mittler im Netz existieren würde, der Vermögenswerte repräsentieren könnte. Hier kommt Ripples Kryptowährung XRP ins Spiel.

Der teure und langwierige Geldtransfer von Dollar zu Euro kann mit XRP in der Theorie radikal vergünstigt und verkürzt werden. Dadurch, dass also keine manuellen Transfers mehr nötig sind, fallen gigantische Mengen an Ressourcen weg, wodurch der Preis für diesen Prozess enorm gesenkt wird. Nicht nur die Banken, sondern auch die Endnutzer könnten davon profitieren, so Ripple.

Ein von Kritikern häufig vorgebrachtes Argument ist, dass die Volatilität des XRP-Preises zu hoch sei, als dass sich Banken auf die Kryptowährung verlassen könnten. Mit diesem Mythos räumt Ripple-CEO Brad Garlinghouse in einer Podiumsdiskussion beim Paris FinTech-Forum auf.

Garlinghouse stellt dar, dass eine durchschnittliche SWIFT-Transaktion ca. zwei Tage, also etwa 180.000 Sekunden dauert. Im Vergleich dazu, kann eine XRP-Transaktion in gerade einmal drei Sekunden prozessiert werden. In diesem kurzen Augenblick ist die durchschnittliche Volatilität von XRP geringer als diejenige von Fiatwährungen im Laufe von zwei Tagen, so Garlinghouse:

Ripple-CEO Brad Garlinghouse dispels the myth of XRP-price volatility.

Gepostet von Bitcoin & Blockchain Investment am Montag, 16. September 2019

Es darf allerdings bei aller Begeisterung für die Technologie hinter Ripple nicht vergessen werden, dass der Coin die ursprüngliche Vision des Bitcoin konterkariert. So wurde Bitcoin geschaffen, um eine Alternative zum traditionellen Bankensystem zu bieten – manche gehen sogar soweit zu sagen, dass der Bitcoin die konventionellen Banken abschaffen sollte. Nun wird aber die effiziente Technologie der Kryptowährungen dazu verwandt, um dem Bankensystem eine helfende Hand zu reichen. Kritiker befürchten, dass man durch die Kreation der XRP-Währung ein zu Recht sterbendes System wieder konkurrenzfähig gemacht hat.

Wie bewertest Du Ripples native Währung XRP? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here