Visa kündigt neuen Krypto-Beratungsdienst an

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Visa gab am Mittwoch bekannt, dass das Unternehmen einen Beratungsdienst einführt, um Kunden mit Kryptowährungen zu unterstützen.

Der multinationale Finanzdienstleistungsriese Visa stößt tiefer in den boomenden Kryptomarkt vor und führt einen Krypto-Beratungsservice ein, der Kunden dabei helfen soll, verschiedene Segmente der Krypto-Industrie zu verstehen.

Visa hofft, dass seine Krypto-Beratung dazu beitragen kann, die Akzeptanz von Bitcoin und anderen digitalen Währungen zu fördern. Wie der Konkurrent Mastercard sieht der Kreditkartenriese Kryptowährungen als eine wichtige Wachstumschance, da er in Bereiche jenseits von Kartenzahlungen expandiert.

Das amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen UMB ist ein Kunde des Krypto-Beratungsdienstes von Visa. Uma Wilson, Executive Vice President bei der UMB Bank, sagte:

“Wir sind zu Visa gekommen, um mehr über digitale Währungen und die Anwendungsfälle zu erfahren, die für die verschiedenen Geschäftsbereiche am relevantesten sind, wenn wir unsere Kunden in den kommenden Jahren bedienen.”

Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der die weltweite Krypto-Akzeptanz ein Rekordniveau erreicht und die Nachfrage der Anleger nach Krypto überwältigend ist, wie eine aktuelle Studie von Visa zeigt. Die Umfrage, die unter 6.000 Finanzentscheidern in acht Märkten, darunter die USA und Großbritannien, durchgeführt wurde, ergab, dass das Bewusstsein für Kryptowährungen mit 94 % “fast universell” ist. Der Bericht sagte:

“Krypto entwickelt sich von einer Nischenanlageklasse für eine kleine Gemeinschaft von Anlegern zu einem breiteren Markt, der zunehmend für Mainstream-Anleger und Neueinsteiger zugänglich ist.”

Visa ist einer der vielen Zahlungsabwickler, die in den letzten Jahren in das Kryptowährungsgeschäft eingestiegen sind. Sein Konkurrent Mastercard hat vor kurzem Krypto-Zahlungskarten im gesamten asiatisch-pazifischen Raum eingeführt, während der Online-Zahlungsriese PayPal Anfang des Jahres eine neue Verbraucher-App für Kryptowährungen, Ersparnisse und direkte Einzahlungen auf den Markt brachte.

Mastercard hat seinerseits im Oktober dieses Jahres ein Krypto-Belohnungsprogramm eingeführt und nutzt Bakkt als Verwahrer für digitale Vermögenswerte. Auch Visa verwahrt Kryptowährungen nicht direkt, sondern arbeitet dafür mit Anchorage Digital zusammen, einem Unternehmen, in das das Unternehmen erst 2019 investiert hat.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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