Vitalik Buterin: Ethereum (ETH)-Blockchain “ist fast voll”

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Der Ethereum (ETH)-Gründer Vitalik Buterin erklärte in einem Interview, dass die Ethereum-Blockchain fast voll sei. Neben der Skalierbarkeit nannte er noch weitere Herausforderungen für seine Kryptowährung.

In einem heute veröffentlichten Interview mit der kanadischen Zeitung The Star sprach der Ethereum (ETH)-Gründer Vitalik Buterin über die Unterschiede zwischen ETH und Bitcoin (BTC) und kam dann auf die Probleme seiner Kryptowährung zu sprechen.

Skalierbarkeit großes Problem für Ethereum (ETH)

Zuallererst sprach Buterin das Platzproblem auf der ETH-Blockchain an. Bitcoin steht zwar vor ähnlichen Herausforderungen, doch bei Ethereum kommt noch erschwerend hinzu, dass das Netzwerk mit seinen Smart Contracts und dApps weit mehr als einfache Transaktionen bearbeiten muss. Zudem wird bei ETH schon nach wenigen Sekunden ein neuer Block gefunden und nicht wie bei Bitcoin nach rund zehn Minuten. Vitaliks Kommentar:

“Skalierbarkeit ist ein großer Engpass, da die Ethereum-Blockkette fast voll ist. Wenn Sie eine größere Organisation sind, ist der Kalkül, dass, wenn wir beitreten, es nicht nur voller wird, sondern wir werden mit jedem um den Transaktionsraum konkurrieren. Es ist schon jetzt teuer und wird wegen uns noch fünfmal so teuer sein. Es gibt Druck, der Leute davon abhält, sich anzuschließen.”

Die Kosten ließen sich jedoch um den Faktor 100 senken, wenn nicht mehr jeder Computer im Netzwerk jede Transaktion, sondern nur einen kleinen Teil der Blockchain überprüfen müsste, so Buterin. Zwar würde dann auch die Sicherheit leicht gesenkt, aber es sei ein guter Kompromiss.

Weitere Probleme für ETH

Doch Skalierbarkeit ist nicht die einzige Herausforderung, welche laut Buterin dem großen Durchbruch von Ethereum noch im Wege steht. Man arbeite zudem daran, die Sicherheit der Nutzerkonten, die Privatsphäre und die Handhabung der Kryptowährung zu verbessern.

Neben technischen Fragen sieht Buterin auch die hohe Volatilität des ETH-Preises als hinderlich an. Viele Leute hätten immer noch Angst, dass der Wert des Coins plötzlich auf Null fallen könnte. Der Ethereum-Erfinder glaubt allerdings, dass das Vertrauen mit der Zeit steigen werde.

Glaubst Du, dass Ethereum seine Skalierungsprobleme in absehbarer Zeit lösen kann? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via TechCrunch, Flickr.comLizenz

2 Kommentare

  1. Vitalik hat schon vor Monaten von dem Skalierungsproblem gesprochen und davon das man eine Lösung finden werde, wenn man nur nah genug an das Problem herangekommen ist. Er hat die Lösung schon im Schreibtisch 😉

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