Vitalik Buterin schaltet sich in BSV-Debatte ein: “Wright sollte seine Meinung äußern dürfen”

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Ethereum (ETH)-Mitgründer Vitalik Buterin hat sich in die Debatte um Bitcoin SV eingeschaltet. Der kanadische Softwareentwickler bekundete auf Twitter, dass Wright das Recht haben sollte, seine Meinung frei zu äußern.

Nachdem Binance heute angekündigt hatte, am 22. April den Handel mit Bitcoin SV einstellen zu werden, meldete sich dann auch Erik Voorhees von ShapeShift so wie die Kraken Exchange zu Wort. Während Voorhees kurzen Prozess machte und klar stellte, dass sich seine Börse mit Binance solidarisiere und BSV innerhalb von nur zwei Tagen aus dem Sortiment nehmen werde, hat ShapeShift seine Nutzer bisher erst in Form eine unverbindlichen Umfrage auf eine mögliche Verbannung des Fork-Coins vorbereitet.

Voraus ging Binance’ Pressemitteilung die Initiative Craig Wrights, dem wohl einflussreichsten Kopf hinter Bitcoin SV, sämtliche Personen zu verklagen, die leugnen, dass er Satoshi Nakamoto, der Erfinder des Bitcoin, sei. Changpeng Zhao wollte ein Zeichen setzen, dass sich die Krypto-Gemeinde nicht von einem Betrüger an der Nase herumführen lasse.

Nun schaltete sich auch der Ethereum-Gründer Vitalik Buterin in die Debatte ein. Der 25-Jährige unterstrich auf Twitter “Craig Wright sollte auf jeden Fall seine Meinung äußern dürfen. Gleichsam aber sollte uns das Recht vorbehalten bleiben, über seine Dummheit zu lachen”.

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Einige Kommentatoren kritisierten Buterin daraufhin für seine “abmildernde Geste”. Allerdings sollte erwähnt werden, dass dieser ausschließlich betonte, dass Wright ein Recht auf seine Meinungsäußerung hätte.

Sollten sich der Kampagne weitere Exchanges anschließen, könnte der BSV-Preis noch weiter nach unten rauschen. Denn auf je weniger Exchanges ein Coin gehandelt wird, desto schwerer wird es Tradern gemacht, die Währung zu wechseln, wodurch zwangsläufig das Angebot abnimmt.

Bitcoin SV fiel von über 70 auf 60 US-Dollar. Profitieren konnte davon vor allem Bitcoin Cash (BCH). Die beiden Coins hatten sich nämlich aufgrund eines Zwistes im vergangenen Jahr gespalten und konkurrieren seitdem um den Ruf als Bitcoin-Alternative. BCH schoss zeitgleich mit BSVs Abfall um mehr als 10% in die Höhe.

Wie schätzt Du die Lage ein, wird sich Bitcoin SV jemals wieder erholen können, oder sind die Tage des Fork-Coins gezählt? Teile uns Deine Meinung dazu in der Kommentarspalte mit!

1 Kommentar

  1. Geht er jetzt in den Full-Retard-Modus? Die Beweislast, dass er tatsächlich Satoshi Nakamoto ist, liegt ja wohl bei ihm. Wie will er da jemanden verklagen, der das “leugnet”?

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