Vorbei mit billiger Energie für Krypto-Mining in Mongolei

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Beamte aus der Inneren Mongolei beschrieben 21 Bitcoin-Mining Betriebe, da die Region plant, subventionierte Stromtarife für bestimmte Datenfirmen einzustellen.

Der chinesische Newsdesk Weixin enthüllte, dass Bitcoin-Mining-Betriebe in der Inneren Mongolei keinen Zugang mehr zu subventionierter Elektrizität haben werden. Ein in China ansässiger Blockchain-Journalist, Colin Wu, berichtet, dass das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie der Inneren Mongolei am 24. August eine Bekanntmachung über elektrische Richtlinien herausgegeben habe.

Der Weixin-Bericht stellt fest, dass Ende 2019 bei einer Reihe von Vor-Ort-Inspektionen in mehr als 30 Daten- und Computerunternehmen 21 Mining-Unternehmen gefunden wurden.

Eine große Zahl chinesischer Mining-Arbeiter ist innerhalb der Grenzen der Inneren Mongolei tätig, darunter auch eine sehr große Bitcoin-Mining Operation in der Stadt Ordos, die von Bitmain betätigt wird. Beamte aus der autonomen Region Innere Mongolei Chinas haben im September 2019 angeblich Maßnahmen zur Säuberung “illegaler” Bitcoin-Mining-Anlagen mit Hilfe von subventionierter Elektrizität durchgesetzt.

Für die Inner Mongolia Electric Power Group Co. rechnet die Region dank dieser neuen Maßnahmen mit einer Rückerstattung von rund 6,732 Milliarden Yuan (977 Millionen USD) an Steuern und Gebühren. Zusätzlich erwarten sie 4,836 Milliarden Yuan (702 Millionen USD) speziell aus Krypto-Bergbautätigkeiten.

Im vergangenen November gab das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie der Autonomen Region Innere Mongolei eine Mitteilung über die Inspektionen und die “Berichtigung von Bergbauunternehmen mit virtueller Währung” heraus.

Chinesische Miner müssen möglicherweise einen Weg finden, um höhere Strompreise zu vermeiden, und einige müssen sich an Orten wie Malaysia, Kasachstan und Iran entwickeln. Tatsächlich haben chinesische Bitcoin-Miner starke Beziehungen in der ölreichen Nation sowie Krypto-Mining im Iran aufgebaut.

Kürzlich veröffentlichten der Vermögensverwalter Fidelity und das Kryptoforschungsunternehmen BitOoda einen Bericht, in dem behauptet wird, dass China für etwa 50% des gesamten Bitcoin-Mining verantwortlich ist. Dies steht im Gegensatz zu früheren Zahlen, die Chinas Beteiligung an Bitcoin auf etwa 65 % bezifferten.

Glaubst Du, dass sich es einen großen Einfluss geben wird wegen dieser Änderungen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!
Bild@ Pixabay / Lizenz

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