VORSICHT! So missbrauchen Bitcoin (BTC)-Erpresser die Coronavirus-Panik:

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Beim Herunterladen von Applikationen mit Coronavirus-Informationen ist Vorsicht geboten. Betrüger versuchen mit gefälschten Apps und der “CovidLock”-Ransomware Bitcoin (BTC) zu erpressen.

Bei der aktuellen Coronavirus (COVID-19)-Krise wollen natürlich zahllose Menschen immer auf dem neusten Stand der Entwicklungen bleiben. Das hat Betrüger auf den Plan gerufen, die dieses Bedürfnis nach Information auszunutzen versuchen.

Vorsicht vor der CovidLock-Bitcoin (BTC)-Erpressung

So stießen Untersuchungen der Cybersicherheitsfirma DomainTools auf eine Erpressersoftware (Ransomware) namens CovidLock. Die dahinterstehenden Betrüger würden auf ihrer Webseite (coronavirusapp[.]site) eine kopierte Karte mit Corona-Fällen anzeigen.

Außerdem wird dort eine Smartphone-App angeboten, die das Handy derjenigen sperrt, die sie herunterladen. Um es wieder freizuschalten, verlangen die Kriminellen 100 US-Dollar in Form von Bitcoin (BTC) innerhalb von 48 Stunden.

Glücklicherweise gelang es dem DomainTools-Team, CovidLock zu entschlüsseln. Betroffene können demnach mit folgendem Code ihr Smartphone wieder freischalten: 4865083501. Allgemein ist es immer eine gute (wenn auch nicht perfekt schützende) Maßnahme, Apps nur aus dem App Store/Google Play Store und nicht direkt von unbekannten Webseiten herunterzuladen.

Bekannte Fälle von Bitcoin (BTC)-Erpressen

In der Vergangenheit kam es schon mehrfach vor, dass Erpresser BTC verlangten. Am bekanntesten ist wohl die WannaCry-Attacke vom Mai 2017. Damals wurden über 200.000 Computer mit Betriebssystemen von Windows durch die gleichnamige Ransomware infiziert und ihre Daten verschlüsselt. Betroffene sollten ihre Dateien schnell mit BTC freikaufen, sonst würden die Dateien für immer verloren sein, so die Kriminellen.

Ein etwas aktuellerer Fall ereignete sich im Oktober des letzten Jahres im südafrikanischen Johannesburg. Dort konnte ein Hacker die digitale Infrastruktur der Stadt zu großen Teilen lahmlegen. Er versprach, die Schäden rückgängig zu machen, wenn man ihm nur vier Bitcoins (damals rund 32.000 Euro) zusendete.

Wurdest Du schon einmal durch Ransomware um Deine Bitcoins gebracht? Schreib es uns in die Kommentarspalte! 

© Bild via BeatingBetting.co.ukFlickr.comLizenz

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