Warum Anfänger außer Bitcoin (BTC) keine Kryptowährungen kaufen sollten!

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Viele Neuinvestoren arbeiten sich mühsam und verlustreich durch den Altcoin-Jungle. Dabei sollte man gerade als Einsteiger auf die Bewährteste aller Kryptowährungen, Bitcoin (BTC) setzen. 

Bitcoin (BTC) ist die erste und erfolgreichste aller Kryptowährungen. Sie wurde am 3. Januar 2009 gestartet und dominiert seitdem die Krypto-Ranglisten. Laut CoinMarketCap vereinigt Bitcoin alleine über 70% der Gesamtmarktkapitalisierung des Sektors auf sich. Das mag vor allem daran liegen, dass Bitcoin einen ganz starken Fokus darauf gelegt hat, eine echte dezentrale Cyberwährung zu sein. Bitcoin macht sich nicht durch coole Sekundärfunktionen einen Namen, sondern lediglich damit, genau das zu liefern, wofür er geschaffen wurde.

Die aller meisten Altcoins verdanken ihre Existenz den Unzulänglichkeiten von Bitcoin. So dauern Bitcoin-Transaktionen bis zu 10-Minuten, können bei hoher Netzwerkbelastung bis zu mehreren Euros kosten und fressen bekannterweise auch eine ganze Menge Strom. Verantwortlich dafür ist allerdings, dass es schlicht und ergreifend einfach noch keine Technologie gibt, welche diese Herausforderungen bei gleichbleibender Dezentralität überbrücken könnte – auch wenn mit dem Lightning Network händeringend daran gearbeitet wird.

Die meisten Altcoins verwerfen nun die Dezentralität zugunsten von schnelleren, günstigeren und stromsparenden Alternativen. Echte Innovationen sind hier Fehlanzeige.

Zuerst muss man sich fragen, warum Altcoins überhaupt aufgesetzt werden. Sind wir ehrlich, häufig geht es einfach um Ruhm und Geld. Viele Gründer setzen Ihren eigenen Coin auf, um ein bisschen Kleingeld aus dem Krypto-Hype zu schlagen oder um einfach ein “eigenes Ding” zu machen. Da tritt dann der Dezentralitätsgedanke gerne mal zugunsten des eigenen Egos oder Portmonees in den Hintergrund.

Machen wir uns nichts vor, 99% der Altcoins sind Zeugnis eitler oder gieriger Gründer. Was diese teilweise aber besser beherrschen als Bitcoin ist das Marketing. Schließlich gibt es keinen Bitcoin-CEO mit einem Marketing-Budget. Und so gelingt es einigen Gründern ihren Coin als den “Bitcoin-Killer” o.ä. anzupreisen. Und obwohl das Projekt teilweise noch in der Planung steht, werden nicht wenige ICOs dank entsprechend guter Marketingarbeit mit Geld überschüttet.

Dennoch gibt es ein paar Dutzend Altcoins, die dem Ökosystem tatsächlich einen Mehrwert bieten ohne falsche Versprechen zu platzieren. Hier wäre Monero (XMR) zu nennen, ein Altcoin, der im Gegensatz zu Bitcoin (BTC) nicht nur pseudoanonyme, sondern tatsächlich anonyme Transaktionen erlaubt, aber dennoch dezentral gebaut ist. Auch Ethereum hat als Smart Contract-Plattform sicherlich seine Daseinsberechtigung.

Interessant ist vor allem auch der Utility Token-Sektor, also Coins die einen klaren beschränkten Zweck innerhalb z.B. eine Unternehmensstruktur verfolgen. Hier wäre zum Beispiel der Binance Coin (BNB) zu nennen, welcher als interne Währung der weltgrößten Exchange Binance dient. Mit seinem sehr limitierten Anwendungsbereich erfüllt er seinen Zweck ohne sich anzuschicken übers Ziel hinaus zu schießen.

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