Warum dieser Milliardär seine Aktien gegen Bitcoin (BTC) getauscht hat!

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Der Investment-Milliardär Tim Draper hat in einem aktuellen Interview erklärt, dass er bereits vor einem halben Jahr aus dem Aktienmarkt ausgestiegen sei, um noch mehr Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen zu kaufen. Das sind seine Gründe:

Der US-Milliardär Tim Draper glaubt offenbar so fest an den Erfolg von Kryptowährungen, dass er all seine Aktien verkaufte, um zusätzliches Geld für den Erwerb weiterer Coins zu haben. Das erklärt er am Montag in der CNBC-Sendung “Squawk Alley”.

“Ich bin seit etwa sechs Monaten raus aus dem [Aktien-] Markt. Dieser fühlte sich für mich ziemlich abgehoben an und ich habe das meiste von meinem Zeug in Krypto und Bitcoin verlagert. Ich glaube, das ist jetzt eine Art sicherer Hafen.”

Der Milliardär zählt zu den Pionieren, welche das Potenzial von Bitcoin (BTC) früh erkannten. 2014 ersteigerte er 30.000 BTC von den US Marshals, welche zuvor von der illegalen Handelsplattform Silk Road beschlagnahmt worden waren.

In dem CNBC-Interview wiederholte Draper seine Prognose, dass der Bitcoin-Preis bis spätestens Anfang 2023 auf 250.000 US-Dollar steigen werde. Wie viel von seinem Vermögen genau er in BTC investiert habe, wollte er nicht verraten. Es sei allerdings “eine Menge”.

Draper: Warren Buffett sieht sich durch Bitcoin (BTC) bedroht

Der Bitcoin-Investor ging auch auf die jüngsten Aussagen des noch deutliche reicheren Warren Buffetts ein. Dieser Milliardär ist auch nach seinem Treffen mit Vertretern der Krypto-Industrie in Januar nicht von seiner ablehnenden Haltung abgerückt:

“Es reproduziert nicht, es liefert nicht, es kann Ihnen keinen Scheck schicken, es kann nichts tun. Und was Sie hoffen, ist, dass jemand anderes kommt und Ihnen mehr Geld dafür bezahlt.”

Draper erklärte Buffetts Standpunkt damit, dass der Berkshire Hathaway-CEO im Falle eines Erfolges von Kryptowährungen viel zu verlieren hätte. Seine Firma habe nämlich zu über 50 Prozent in Banken und Versicherungen investiert und das seien Branchen, die von einer möglichen Krypto-Revolution besonders bedroht seien.

Wo bleibt Coronavirus-Schub für Bitcoin (BTC)?

Man darf sich allerdings fragen, warum die Preise von Bitcoin und vielen anderen Kryptowährungen heute schon wieder im Minus liegen, wenn die Coins doch wie von Draper angesprochen als sicherer Hafen in der Krise gesehen werden. Als die Preise Ende Januar stiegen, sahen viele Beobachter einen Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus.

Warum also sehen wir aktuell keine Wertsteigerung, wo die Krankheit aus der chinesischen Stadt Wuhan nun auch in Europa Todesopfer fordert? Sieben Menschen sind bereits in Italien an dem Virus gestorben. Auch in Österreich und Kroatien wurden nun erste Erkrankungsfälle bekannt.

Hältst Du Tim Drapers Prognose bezüglich des Bitcoin-Preises für realistisch? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Web Summit, Flickr.comLizenz

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