Welche Schlüsselrolle hat Edward Snowden bei der Einführung von Zcash gespielt?

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Zcash enthüllte die Schlüsselrolle des Whistleblowers Edward Snowden bei der Einführung im Jahr 2016.

Zcash, eine der bekanntesten Privacy-Coins auf dem Kryptomarkt war in letzter Zeit unter Druck geraten. Nicht nur, weil die Preisentwicklung nicht überzeugend war, sondern auch aufgrund neuer vorgeschlagener EU-Vorschriften, die das Projekt gefährden könnten. Dies war eine Sorge, die Brian Armstrong, CEO von Coinbase kürzlich auf Twitter schrieb:

“Am 31. März wird das EU-Parlament über seinen Vorschlag für ein neues Krypto-Überwachungsregime abstimmen. Der Vorschlag ist gegen Innovation, gegen die Privatsphäre und gegen die Strafverfolgung.”

Zcash ist heute wieder in den Nachrichten, nachdem Zcash Media bekannt gab, dass Edward Snowden einer der sechs Personen war, die maßgeblich an der Entstehung beteiligt waren. Im Jahr 2016 gab der NSA-Whistleblower per Video-Chat bekannt:

“Mein Name ist Edward Snowden. Ich habe an der ursprünglichen Zcash-Zeremonie unter dem Pseudonym John Dobbertin teilgenommen.”

Während Snowden behauptete, dass er nie eng in das Projekt involviert war und stattdessen die Algorithmen jenen überließ, die davon Ahnung hatten, sagte Snowden:

“Ich freue mich sehr zu sehen, dass es dem Zcash-Projekt gelungen ist, weiter zu gehen und uns dem Ideal einer freien Währung, die auch eine private Währung ist, immer näher zu bringen.”

Dass Snowdens Beteiligung jetzt aufgedeckt wird, ist eine große Neuigkeit, aber sie steht auch im Einklang mit dem, was wir über die Beteiligung des Whistleblowers an Kryptos wissen. In der Vergangenheit wurde bekannt, dass Snowden Kryptowährungen verwendet, wobei er behauptete, dass Bitcoin dazu beigetragen habe, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Kryptos und Blockchain werden seiner Meinung nach von Regierungen und Finanzinstituten als Bedrohung angesehen.

Snowden stand in der Vergangenheit Bitcoin allerdings kritisch gegenüber. Er glaubt, dass ein gutes Tauschmittel anonym sein sollte und Bitcoin keine Privatsphäre hat. Er äußerte sich dazu später in einigen Video-Chats:

“Das Problem mit Bitcoin ist, dass man keinen wirklichen Freihandel haben kann, wenn man keinen privaten Händler hat.”

Bildquelle: ©Depositphotos.com

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