Weltbank ist gegen Krypto-Pläne der Zentralafrikanischen Republik

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Die Weltbank wird das Projekt der Zentralafrikanischen Republik namens Sango-Krypto-Hub nicht unterstützten.

Die Weltbank hat gesagt, dass es als Kreditgeber physisch unmöglich sein wird, den geplanten Sango-Krypto-Hub zu finanzieren. Wie weiter gesagt wurde, hat man auch Bedenken hinsichtlich der Einführung von Bitcoin durch das Land.

Die Weltbank hat ihre Besorgnis darüber geäußert, dass die Zentralafrikanische Republik Bitcoin als legale Währung einführt. Sie sagt, dass sie den neu angekündigten Sango-Krypto-Hub nicht unterstützten wird.

Ende April hat der Präsident der Zentralafrikanischen Republik Faustin-Archange Touadéra einen Rahmen für Kryptowährungen im Land geschaffen und Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt.

Am 24. Mai wurde der Plan angekündigt, den ersten Krypto-Hub des Landes namens “Sango” zu starten. Sango wird als die erste Krypto-Initiative des Landes beschrieben. Es soll eine rechtliche Drehscheibe für kryptobezogene Unternehmen, die eine Wirtschaftspolitik umfasst, wobei keine Körperschafts- oder Einkommenssteuer und die Schaffung einer virtuellen und physischen Krypto-Insel umfasst.

In einem offiziellen Dokument, in dem das Projekt skizziert wird, besagt, dass das LAnd von der Weltbank die Genehmigung für einen Entwicklungsfonds in Höhe von 35 Millionen USD für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors erhalten hat.

Ein Sprecher der Weltbank teilte Bloomberg allerdings per EMail mit, dass der kürzlich genehmigte Zuschuss in keinem Zusammenhang mit einer Kryptowährungsinitiative steht. Wie auch weiter steht, unterstützt die Weltbank Sango nicht.

In der Erklärung fügte die Weltbank hinzu, dass es für die Institution physisch unmöglich sein wird, das Sango-Projekt zu finanzieren. Weiters drückte sie aus, dass ihnen der Plan von Bitcoin als Zahlungsmittel nicht gefällt.

“Wir haben Bedenken hinsichtlich der Transparenz sowie der möglichen Auswirkungen auf die finanzielle Eingliederung, den Finanzsektor und die öffentlichen Finanzen insgesamt, zusätzlich zu den Umweltmängeln.”

Die Bitcoin-Adoption in der Zentralafrikanischen Republik hat auch den Zorn des Gouverneurs der Bank der Zentralafrikanischen STaaten, Abbas Mahamt Tolli auf sich gezogen. Er hat kurz nach der Nachricht einen Brief an den Finanzminister Hervé Ndoba geschrieben. Darin steht, dass BTC als legale Währung die Währungsstabilität gefährden würde.

Auch die Weltbank sieht es ähnlich.

“Es ist wichtig, dass die relevanten regionalen Institutionen wie die Zentralbank und die Bankenbehörden umfassend konsultiert werden und auf dem Fahrersitz bleiben.”

Gegen die offizielle Fiat-Währung der Zentralafrikanischen Republik, den CFA-Franc, die an den Euro gekoppelt ist, gibt es eine steigende Abneigung. Auf der anderen Seite ist die Krypto-Akzeptanz in Afrika laut einem Bericht der Krypto-Börse KuCoin vom März nach oben geschossen.

Laut Daten von DataReportal vom Januar 2022 hat as Land allerdings nur eine geringe Internetdurchdringungsrate von 7% der Gesamtbevölkerung, was bedeutet, dass nur etwa 350.000 Personen Zugang haben.

Bildquelle: Pixabay

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